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Erstmals wurde 2008 die Adventskalender-Aktion des Lions Club Xanten durchgeführt. Dabei wurde auf die Erfahrungen anderer Lionsclubs in Deutschland zurückgegriffen. Schon länger geben viele Lionsclubs auch in anderen Ländern einen solchen Kalender aus. Aber besonders in Deutschland hat der Adventskalender eine lange Tradition. Fast jedes Kind und natürlich Erwachsene haben einen Adventskalender, um die Tage bis zum Weihnachtsfest zu zählen. So entstand die Idee, diese Tradition mit einer Tombola zu versehen und dadurch "wertvoller" bzw. attraktiver zu machen. Denn mit der Chance jeden Tag bis zum Weihnachtsfest auch noch einen oder zwei Gewinne zu erhalten, freut man sich jeden Tag auch auf eine neue Chance. Mit dem Kauf eines Lions-Adventskalenders kann man auch noch Gutes dabei zu tun. Natürlich kann man eine solche Aktion nur organisieren, wenn man auch Unterstützung für die Idee erhält durch den Verkauf von Adventskalendern Gelder für soziale Projekte zu sammeln. Dafür sprechen Lionsfreunde in ihren Städten oder Gemeinden Sponsoren an, um attraktive Preise für eine Weihnachtstombola zu sammeln. Da es in fast jeder Stadt oder Region einen Lionsclub gibt, hat der Erfolg der Lions-Adventskalender auch den Lions Club Xanten angesteckt. Es galt einen Adventskalender herauszugeben. Dafür wurde dann eine Arbeitsgruppe erstmal zusammengestellt. Zuerst mussten lokale Sponsoren für die Idee gewonnen werden. Im Sommer 2008 haben viele Lionsfreunde aus Alpen, Sonsbeck und Xanten die Sponsoren persönlich angesprochen und die Aktion Adventkalender erläutert. Die große Resonanz und Bereitschaft erstmals für Alpen, Sonsbeck und Xanten einen gemeinsamen Kalender herauszugeben, waren Motivation für die Lions und die Sponsoren zugleich. Da Weihnachten auch für Ideale steht und nicht die ganz großen Gewinne im Vordergrund stehen, sondern die Idee zu helfen, konnten viele Sponsoren gewonnen werden. Es sollten angemessene und attraktive Preise zusammengestellt werden, wo für jede Altersgruppe was dabei ist. Auch die Organisation der Übergabe der Gewinne durch die Abholung direkt beim Sponsor, machte das Ganze für alle einfach und zu einer regionalen Angelegenheit. Abgerundet wurde der Adventskalender dadurch, dass ein winterliches und heimisches Motiv gewählt wurde. Hier konnte Herr Gerd Rösen gewonnen werden, der das erste Motiv für den Adventskalender 2008 dem Lions Club überließ. Auch 2009 und 2010 wurde so auch ein schönes Motiv gefunden. Erstmals wurde 2011 von Lionsfreund Christof Schneiderat das Kalenderbild für den Adventskalender zur Verfügung gestellt. Es zeigt den Blick über den winterlichen Xantener Weihnachtsmarkt auf die ev. Kirche und das Gotische Haus. Durch den Verkauf von Adventskalendern zum Stückpreis von 5 € sollen Mittel für soziale Projekte in Alpen, Sonsbeck und Xanten gesammelt werden. Mit dem Kauf eines der 2.500 gedruckten Adventskalendern / Lose für 5 € hatte man 2008 erstmals die Chance, einen oder zwei der 140 Preise im Gesamtwert von 10.200 € zu gewinnen. 71 Sponsoren der örtlichen Wirtschaft haben diese Preise 2008 zur Verfügung gestellt. 2009 konnten 76 Sponsoren gewonnen werden, die 175 Preise im Wert von 10.220 € gestiftet haben. 2010 haben 78 Sponsoren insgesamt 180 Preise im Gesamtwert von 10.896 € gestiftet. Erstmals wurde 2010 die Auflage auf 3.000 Adventskalender erhöht, gedruckt und auch verkauft. 2011 haben 74 Sponsoren insgesamt 191 Preise im Gesamtwert von stolzen 11.900 € für den Adventskalender zur Verfügung gestellt. Neben den Sponsoren aus Alpen, Sonsbeck und Xanten konnten auch Sponsoren aus Duisburg, Moers und Goch, die die sozialen Projekte des Lions Club Xanten unterstützen, gewonnen werden. Auch das ist eine Erfolgsstory, worauf der Lions Club Xanten stolz ist. Nach dem Erstlingswerk 2008 klappte auch die Herausgabe des Kalenders jedes Jahr besser. Schon seit dem ersten Adventskalender hat die Firma Hülskens die Kosten für die Druckvorbereitung übernommen und half so bei dem Start. Da die Aktion nun seine Feuertaufe bestanden hatte und die Vorlagen, viele Ansprechpartner und die Sponsoren, ohne die das Ganze nicht zu Stande gekommen wäre, bekannt waren, konnte es so richtig losgehen. Spätestens nun jedes Jahr ab dem Spätsommer, wenn die Sponsoren im T-Shirt angesprochen werden, gibt es dennoch viel zu tun. Für die Organisation zeichnet sich der Lionsfreund Christof Schneiderat (Präsident 2009/2010) verantwortlich, der alle Aktivitäten bündelt, die Vorlagen zusammenstellt, die Listen erstellt und den Druck organisiert. Die ersten druckfrischen Kalender werden Anfang November von ihm persönlich verteilt und rumgebracht, damit die neuen Kalender von Lionsfreunden und auch an den Sponsoren weiter verteilt werden können. Dann wird der Verkauf gestartet, Verkaufsposter für die Sponsoren nachgeliefert, die Internet-Seite auf neuesten Stand gebracht und die lokale Presse informiert. Auch helfen viele Sponsoren beim Weiterverkauf. Es gibt Firmen aus Alpen, Sonsbeck und Xanten, die für den guten Zweck ihren Mitarbeitern oder Kunden einen Kalender schenken oder diese für den Lions Club weiterverkaufen. Die letzen Kalender gilt es dann bis Ende November rechtzeitig zu verkaufen. Wenn noch Kalender übrig bleiben, wird der Straßenverkauf gestartet, die auch eine schöne Gelegenheit sind, den Kalender selbst und die Projekte sowie Aktionen des Lions Cub Xanten im persönlichen Gespräch zu erläutern. Schon 2009 und 2010 waren die Kalender immer Mitte/Ende November ausverkauft, so dass kein Straßenverkauf stattfand. 2011 wurde erstmals die Auflage auf 3.000 Adventskalender erhöht, die allerdings schon nach 2 Wochen restlos ausverkauft waren. Für die Sponsoren und die Lionsfreunde waren der eigentliche Verkaufszeitraum von zwei Wochen 2011 überraschend, da doch schon im Oktober normale kommerzielle Adventskalender in den Verkaufsregalen angeboten werden. Die vermehrte Anzahl der Lions Adentskalenderfans kauft aber erst Anfang November, wenn Weihnachten wirklich vor der Tür steht. Rechtzeitig vor dem 1.Dezember werden dann bei einem Notar, in Person des Lionsfreundes Dr. Ralf Wittkowski, die Losnummern offiziell und unter Aufsicht von einer Glücksfee gezogen. Die Losnummern werden dann täglich im Internet auf der Lions-Seite und in der Zeitung (täglich in der Rheinischen Post und wöchentlich in den Niederrhein Nachrichten) veröffentlicht. Dann beginnt die Nachtarbeit für den Webmaster ab dem 30. November. Um Mitternacht müssen die Losnummern ins Netz gestellt werden, denn auf der Internetseite kann man als erstes, bevor der Zeitungsbote kommt, die neuen gezogenen Losnummern einsehen. Auch gilt es Emails zum Adventskalender zu beantworten oder sich eingeschlichene Fehler bei der Losnummerveröffentlichung zu korrigieren. 2008 wurden die Losnummern wegen einer Dienstreise die ersten zwei Wochen aus dem Ausland (angenehme warme 20 °C, sonnig und 2.500 km weg von Xanten) über das Netz aktualisiert, was wegen des dort sehr instabilen WLAN im Hotel eine besondere technische Herausforderung war. Nachdem die neuesten Losnummern vom Lionsfreund Christof Schneiderat rüber "gefunkt" wurden, mussten jeden Abend die neuen Losnummern und die Gewinne auf der Internetseite aktualisiert werden. Wenn es im Hotel nicht ging, wurde es vom dortigen Büro (außerhalb der Dienstzeit!) oder in einem anderen Hotel über öffentliches WLAN aus versucht. Besonders am moslemischen Wochenende war das Ganze doch sehr mühsam und Nerven aufreibend, da das Internet und auch das Handy-Netz dann regelmäßig komplett überlastet war. Bei Störungen im Hotel wollten alle helfen, aber keiner wußte Rat oder Bescheid und nur Geduld half. Der Lions Adventskalender aus Xanten war im Büro dort der einzige Bote von der beginnenden Weihnachtszeit in Deutschland. Es gab dort keine Weihnachtsbeleuchtung, keine besinnlichen Weihnachtslieder und schon gar keine Tannenbäume. Nichts deutete dort auf Weihnachten hin, außer dem Adventskalender aus Xanten im dortigen Büro. Die Reaktionen und das Staunen der europäischen und einheimischen Kollegen über den dort doch recht "exotischen" Adventskalender, die Gewinne, die steigende Anwahl der Internetseite des Lions Club aus Xanten aber waren auch eine Motivation. Leider konnten die Kollegen keinen Kalender kaufen, man hätte dort unter den europäischen Kollegen welche verkaufen können. Die drei mitgebrachten "importierten" Kalender waren schon Gesprächsthema dort und gingen an einen Kollegen sowie zwei Kinder von Kollegen. Die Favoriten der Preise für die dortigen Kollegen übrigens war damals die Motorsäge (für richtige Männer) und besonders die Reise nach Rügen. Im Ausland ist Deutschland eben manchmal ein Traumziel. Die Gesamterlöse aus dem Verkauf des Kalenders fließen im vollen Umfang den Projekten des Hilfswerkes des Lions Club Xanten zu. Über die Verwendung der Mittel berichten wir gerne in der lokalen Presse, wo jeder Sponsor und natürlich die vielen Kalenderfans nachlessen können, was mit Ihren Geldern passiert und welche Projekte wir unterstützen. Auch steht jedes Mitglied des Lions Club Xanten zur Verfügung, um Auskunft über die Projekte zu geben.
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