Adventskalender: mehr Lose, mehr Gewinne
von Sabine Hannemann Rheinische Post 30.11.2015


Max Strunk und Manuel da Silwa Gomes mischen noch mal gut durch. Mit dabei (von links): Dieter Fürtjes, Reinhold Schulte, Jens Weber, Lions-Präsident Christian Strunk, Notar Ralf Wittkowski und Christin Eickermann. Foto: Ostermann

Xanten. Der Adventskalender des Lions-Club sorgt rund um Xanten für Spannung. Täglich werden in der RP die Gewinnzahlen veröffentlicht.

Bereits am Freitag wurden die Zahlen gezogen, ganz offiziell und unter notarieller Aufsicht. Der Xantener Notar Dr. Ralf Wittkowski holte sich professionelle Unterstützung ins Haus. Max Strunk (9) und Manuel da Silwa Gomes (10) halfen als "Losfeen" bei der Aktion mit. "Das ist für uns doch ein Klacks", erklärte Max. Aus einer großen Schüssel zogen sie abwechselnd 240 Losnummern. "2014 waren es 230 Losnummern. Der Kalender ist für uns ein richtig großer Erfolg", erklärte Lions-Präsident Christian Strunk. Zuvor hatten die Auszubildende Christin Eickermann und Lions-Geschäftsführer Dieter Fürtjes genau 4499 Losabschnitte für die Ziehung vorbereitet.

"Wir verlosen diesmal 240 Präsente im Gesamtwert von 18.280 Euro. Auch hierbei haben wir eine deutliche Steigerung", sagte Strunk. Wieder erfreute sich der Lions-Adventskalender einer großer Nachfrage. "Wir hatten sogar Reservierungslisten", sagte Strunk. Auch Notar Wittkowski erlebte erste Reaktionen, denn "mancher hat sich beschwert, dass es so wenige Exemplare gibt, die vor allem so schnell verkauft waren", meinte er. 4499 Kalender kamen Anfang November in den Verkauf. Ein Exemplar wird archiviert. Seit dem Sommer kümmerten sich die Mitglieder des Lions-Clubs um Sponsoren. 82 Sponsoren aus Alpen, Duisburg, Goch, Kalkar, Moers, Sonsbeck, Uedem und Xanten haben sich beteiligt. "Mehr Lose und mehr Gewinne", so fasst Christian Strunk die diesjährige Aktion zusammen, die zum achten Mal an den Start gegangen ist.

Fünf Euro sorgen für nachhaltige Freude bis zum Fest, denn neben den täglichen Veröffentlichungen wird es am 24. Dezember nochmals spannend. Alle gezogenen Losen gehen nochmals in ein Losverfahren. Eine doppelte Chance also, erneut auf der Gewinnerseite zu stehen. Auf jedem der Kalender ist eine Losnummer aufgedruckt. Die Preise können bei den Sponsoren zum 31. Januar abgeholt werden, sind weder verhandelbar noch können sie umgetauscht werden.

Ein Blick in die Liste der Sponsoren verrät schnell die attraktiven Preise und erklärt zugleich den "Run" auf die Kalender. Eine Reise gehört wieder zu den Hauptgewinnen, eine elegante Uhr wie auch ein Wellness-Wochenende. Hinzu kommen Eintrittskarten für verschiedene erstklassige Veranstaltungen, so zu Fußballspielen oder einem Gourmet-Kochkursus. Weiter geht es mit ganz praktischen Dingen wie einer Motorsäge oder Haushaltsgerätschaften. Die Lions machen mit ihrer Kalender-Aktion nicht nur ihre Besitzer glücklich, sondern sorgen mit dem Erlös erneut für jede Menge guter Taten, wie Präsident Strunk betonte. "Wir unterstützen unsere Lionsprojekte an zahlreichen Schulen, Einrichtungen und Projekten. Gleichzeitig danken wir unseren Sponsoren und all den Menschen, die uns mit dem Kalenderkauf so toll unterstützt haben." Die Rheinische Post verlost nochmals zehn Exemplare.

Neben der Veröffentlichung der Losnummern in der RP werden ab Dienstag, 1. Dezember, die Losnummern über die Homepage "http://www.lions-xante.de/" veröffentlicht.

 


Fluthilfe in Myanmar angekommen
Rheinische Post 01.10.2015


Das Ehepaar Dyckmans mit U Bo Bo Kyaw. Foto: privat

Kreis Wesel. Von dem Geld sollen in 20 Dörfern die Schulen wieder aufgebaut werden.

Als jetzt der Flug TG 303 aus Bangkok planmäßig in Myanmar landete, war an Bord auch das Ehepaar Anselm und Regine Dyckmans. Es hatte sich spontan zur Verfügung gestellt, um den Erlös der Spendenaktion "Flutopferhilfe Myanmar" direkt an die Menschen zu überbringen. Mit einer Aufstockung durch den Lions Club Xanten, dessen Konto genutzt werden durfte, gelangten so 1000 Euro zur einheimischen Organisation. "Wir reichen den Opfern der Flut unsere Hände." Khin Maung Zin, der selber in diesem Jahr als Gast am Niederrhein gewesen ist, nahm die Spende am Flughafen von Yangon entgegen und überbrachte sie gleich U Bo Bo Kyaw, den Leiter der Organisation.

Das Geld dient dem Wiederaufbau von Schulen im Rakhine State. Dort müssen in 20 Dörfern die zerstörten Schulhäuser neu errichtet werden. Der Aufbau einer Grundschule mit vier Räumen kostet umgerechnet 16.000 Euro. Da kommt die Spende vom Niederrhein genau passend. "Die Kinder in den Dörfern im Rakhine State danken allen Spendern," schreibt Khin Maung Zin. Die Autoren Renate Wirth und Thomas Hesse, die die Aktion angeregt hatten, sagen Danke.

 


Die Menschen in Myanmar brauchen dringend Hilfe
von Lorelies Christian Niederrhein Nachrichten 20.08.2015


Renate Wirth mit Khin Maung Zin bei seinem Besuch in Xanten. Foto: nno.de

XANTEN. Das Autorenduo Hesse/Wirth aus Xanten und Wesel sowie der Lions Club Xanten rufen zu Spenden auf. Aus dem Katastrophengebiet erreichte sie ein Hilferuf von Khin Maung Zin, der kürzlich am Niederrhein zu Gast war. Renate Wirth ist am Niederrhein bekannt als Autorin. Zusammen mit Thomas Hesse hat sie acht regionale Kriminalromane veröffentlicht. Im letzten Buch spielte auch Myanmar, der asiatische Staat zwischen Thailand und Bangladesch, eine Rolle. Doch dieses Land benötigt nach einer Flutkatastrophe dringend Hilfe.

Renate Wirth ist nach einer Fernreise begeistert vom Zauber und den Menschen des aufstrebenden Reiselandes, dem früheren Burma. Deshalb hat sie die dortige Flutkatastrophe aufgewühlt. Täglich verfolgt sie die Neuigkeiten, auch mit Hilfe von Khin Maung Zin. Er schickt aktuelle Berichte und Bilder. „Sehr, sehr traurig für meine Heimatstadt Kalay im Chin State“, trauert er – und ist begeistert, dass sich Hilfe für Flutopfer aus dem fernen Deutschland ankündigt.

Hesse/Wirth rufen zu Spenden auf. Die Lions Xanten unterstützen die Hilfe, auch finanziell, und stellen die ordnungsgemäße Abwicklung der Aktion sicher. Unter anderem sollen damit vor Ort Spenden von Schulmaterial wie Hefte, Stifte, Taschen bezahlt werden. Wenn sich die Fluten zurückgezogen haben.

Myanmar, viel beschriebenes Land der goldenen Tempel und Pagoden, versinkt im Hochwasser. Zwischen Mai und Oktober ist Monsunzeit, allerdings sorgen Ausläufer des Zyklons „Komen“ seit Wochen für sintflutartige Niederschläge und stürzen die Bevölkerung in große Not. Elf der fünfzehn Bundesstaaten sind überflutet, zahlreiche Menschen ertrunken, Brücken eingestürzt, Plantagen und Felder vernichtet, die einfachen Häuser aus Bambusflechtmatten fortgeschwemmt. Es herrscht Mangel an Nahrungsmitteln, Medikamenten, schützenden Moskitonetzen. Die noch fragile Infrastruktur des Landes ist an vielen Stellen zusammengebrochen.

Aus Kalay stammt Khin Maung Zin, der als Reiseführer von der Hauptstadt Yangon aus deutschsprachige Reisegruppen begleitet. So lernte Renate Wirth ihn kennen und ließ Eindrücke ihrer Reise in 2013 im letzten Krimi „Der Käfer“ einfließen. Im Juni war der Mann, der mit seinem Einkommen die eigenen Eltern und Geschwister finanziell unterstützt, einer Einladung nach Deutschland gefolgt und hat eine Woche am Niederrhein verbracht. Er war sehr dankbar und stolz, als einziger Mensch aus seiner Stadt nicht nur ein fernes Land, sondern auch einen anderen Kontinent bereist zu haben.

Eine Stadtführung in Xanten begeisterte ihn, das Berliner Tor in Wesel hat er bewundert, bei einer Rheintour entlang Rees und Emmerich einen Strom erlebt, der so ganz anders ist als die Flüsse in seiner Heimat. „Was wird am Nötigsten gebraucht?“, fragte ihn Renate Wirth, als sie von der Katastrophe erfuhr. „Für weniger als 30 Cent bekommt man eine Reismahlzeit, die für den ganzen Tag reicht. Wir brauchen Geld für Reis.“ Und später, wenn die Fluten fort sind, müssen viele Schulen neu aufgebaut werden, fügt Khin Maung Zin hinzu. Seine buddhistische Bescheidenheit lässt ihn eine zurückhaltende Formulierung wählen: „Eigentlich möchte ich euch gerne um Hilfe bitten.“

Das Autorenduo Hesse/Wirth plant im nächsten Jahr einen Besuch in Myanmar und nahm den Aufruf ernst. „Da helfen wir,“ sagt es. Doch wie? Gut, dass der Xantener Lions-Präsident Christian Strunk von Anfang an sehr davon überzeugt war, dass die Hilfsaktion wichtig ist. Der Lions-Vorstand stieg sehr konstruktiv ein, am Ende stand die Infrastruktur, um Spenden zu sammeln und in ein Land zu schaffen, das nicht auf solche Unterstützung ausgerichtet ist. Kontakte bestehen zu Organisationen, die sich aufgrund der verheerenden Verwüstungen gebildet haben.

Die eine heißt „Geben wir den Betroffenen des Hochwassers eine Hand“ und arbeitet von der Hauptstadt Yangon aus. Leiter ist Mr. U Bo Bo Kyaw, im seinem Beruf Manager des Uniteam Travel and Tours. Reiseleiter, Reiseführer und die Unternehmen stehen für Hilfsmaßnahmen zur Verfügung. Hier engagiert sich auch Khin Maung Zin. Mit einem Schub vom Niederrhein kann er viel bewirken.

Wer helfen will, erfährt mehr per mail an: hilfswerk@lions-xanten.de oder: Die.Renate.Wirth@web.de

 



Lions Club Xanten: Christoph Glenk gewinnt Ballonfahrt

Rheinische Post 01.08.2015

XANTEN. Gutes tun - und gewinnen. Frei nach dem Motto des Sparkassen-Prämiensparens gewann Christoph Glenk beim Bundeswehr-Konzert auf dem Marktplatz eine Fahrt mit dem Gasballon der Sparkasse am Niederrhein. Der Xantener Ingenieur hatte gemeinsam mit Freunden das vom Lions Club organisierte Benefizkonzert besucht und folgte gerne dem Spendenaufruf. Weil die Sparkasse unter allen Spendern, die mehr als 100 Euro gaben, eine Ballonfahrt auslobte, landete Christoph Glenk im Lostopf - und gewann.

Zur Siegerehrung hatte Sparkassenvorstand Frank-Rainer Laake noch eine gute Nachricht mitgebracht: "Eigentlich war nur ein Platz in der Gondel ausgeschrieben, aber wir legen noch einen drauf." Glenk weiß schon, wen er mitnimmt: "Natürlich meine Frau Antje." Lions-Präsident Christian Strunk wünschte beiden eine schöne Fahrt.

 


Breite Unterstützung für Flüchtlinge
Rheinische Post 23.07.2015


Birte Frie, Dr. Wolfgang Schneider (v. l.) und Heike Pullich (Mitte) übergaben den kleinen Bewohnern die neue Schaukel für das Flüchtlingsheim an der Sonsbecker Straße.
Foto: Privat

XANTEN. Unternehmen und Privatleute helfen wie Kiwanis, Lions und Rotary in der Unterkunft an der Sonsbecker Straße.

50 Menschen werden schon bald im neuen Flüchtlingsheim an der Sonsbecker Straße wohnen. Und da die neue Unterkunft vor allem für Eltern mit Kindern geplant ist, fehlte bislang eine Schaukel für die Kleinen. "Ich habe in der örtlichen Geschäftsstelle der Sparkasse am Niederrhein nachgefragt, ob wir da was machen können. Es hat geklappt", freut sich Dr. Wolfgang Schneider vom Arbeitskreis Asyl. Gemeinsam mit Birte Frie, der Leiterin der Geschäftsstelle am Europaplatz, sowie mit Heike Pullich, der Flüchtlingsbetreuerin der Diakonie, übergab er die Schaukel jetzt den kleinen Bewohnern.

Neben der Sparkasse haben auch die in Xanten ehrenamtlich tätigen Service-Clubs Kiwanis, Lions und Rotary vieles von dem zugesteuert, was im Alltag gebraucht wird. "Wir haben das Glück, dass wir sowohl von der Stadt als auch von Unternehmen und Privatleuten wirklich sehr gut unterstützt werden", sagt Heike Pullich. An den ganz heißen Tagen sei es sogar vorgekommen, dass einfach jemand mit seinem Auto auf den Hof fuhr und Gartenstühle, einen Tisch und einen Sonnenschirm als Geschenk gebracht habe, so die Flüchtlingsbetreuerin. Jede Familie hat einen großen Raum mit Betten, Schränken und Kühlschrank für sich. In der großen Küche steht jeder Familie ein Herd zur Verfügung, im Waschraum eine Waschmaschine. Wer mag, kommt abends in den Gemeinschaftraum mit Fernseher, Büchern und Spielen. Ehrenamtliche des Arbeitskreises Asyl kommen täglich und unterrichten die Flüchtlinge, die derzeit vor allem aus Albanien und Armenien kommen, in Deutsch, gehen mit ihnen einkaufen und helfen beim Ausfüllen von Formularen. Heike Pullich: "Wir wollen, dass die Menschen sich willkommen fühlen, sie kommen oft nur mit dem, was sie am Körper tragen."

 


Christian Strunk ist der neue Lions-Präsident
Rheinische Post 08.07.2015


Christian Strunk ist bei Lions Nachfolger von Dörte Dreher-Peiss. Foto: privat

XANTEN. Zum 1. Juli ging jetzt traditionell die Präsidentschaft im Lions Clubs auf den Nachfolger über. Mit großer Anerkennung für ihre Arbeit wurde bei einem gemeinsamen Frühstück im neuen Hofcafé der Fazenda de Esperanza Präsidentin Dörte Dreher-Peiss verabschiedet. Das herausragende Ereignis ihres Präsidentenjahres war das große Big-Band-Konzert auf dem Xantener Markt. Nun übernimmt Ex-Bürgermeister Christian Strunk die Präsidentschaft im Lions Club Xanten. Er möchte den Schwerpunkt bei den Themen Wirtschaft und Kultur setzen.

 


In den Ferien zum Nachwuchsartisten werden
von Dirk Möwius Rheinische Post 17.06.2015


Jonny Casselly mit einem Nachwuchsclown in der Manege. RP-Foto: J. Moll

XANTEN. Der Circus Jonny Casselly jr. bietet in Xanten erstmals eine einwöchige Mitmach-Aktion für Kinder an.

"Langeweile gibt es in diesen Sommerfreien nicht", verspricht Jonny Casselly. Mit seinem Zirkus, den Xanten seit einigen Jahren als Weihnachtscircus kennt, kommt er nun auch im Sommer in die Domstadt. Vor den Toren der Stadt am Plaza del Mar baut er sein großes Zelt auf und lädt zur Mitmachaktion ein. In einer Woche werden im Kinder-Mitmach-Circus Nachwuchsartisten soweit ausgebildet, dass sie zum Abschluss Teil einer großen Galashow werden.

Für Jonny Casselly und seine große Familie ist das kein Neuland. Seit 1988 bieten sie neben den eigenen Shows Mitmachaktionen für Kinder und Jugendliche an - in erster Linie an Schulen. Doch auch der Ferienzirkus hat sich schon bewährt und findet regelmäßig in Wuppertal und Bottrop statt. "Dort sind wir so bekannt, dass sich am Anmeldetag schon frühmorgens Schlangen bilden", berichtete Jonny Casselly gestern im Pressegespräch. In Xanten haben sich schon gut 60 Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren angemeldet; noch gibt es aber freie Plätze. Insgesamt 100 Kinder sollen am 6. Juli ins Zirkusabenteuer starten. "Aus Kindern werden bei uns Stars", sagt Casselly, der betont, dass Artisten aus Leidenschaft wie seine Familie in der Lage sind, ungeahnte Talente bei den Kindern zu fördern. "Viele Eltern halten sich dann erstmal die Augen zu, wenn ihre Kleinen plötzlich in vier Metern Höhe am Trapez turnen", berichtet er.

Bürgermeister Thomas Görtz war von der Idee des Ferienangebots sofort sehr angetan. "Wir konnten ja gerade noch an der Hagelkreuzgrundschule sehen, wie toll so eine Zirkusaktion für Kinder ist." Die Sozialstiftung und der Lions Club Xanten sorgen dafür, dass auch Kinder aus bedürftigen Familien mitmachen können. "Das ist eine großartige Sache, die wir gern unterstützen", so Lions-Präsidentin Dörte Dreher-Peiß. 85 Euro kostete die Aktion, dafür sind die Kinder dann vom 6. bis 11. Juli täglich von 10 bis 16 Uhr im Zirkus aktiv. Dank der Kooperation mit dem Plaza del Mar gibt es dort in der Mittagspause ein Essen für die jungen Artisten.

Anmeldung und Informationen bei Jonny Casselly jr. unter 0179 6758290 und auf der Internetseite www.jonnycasselly.de. Dort ist auch ein Anmeldeformular für den Kinder Mitmach-Circus zu finden. Die Abschlussgala findet am Samstag, 11. Juli, 15 Uhr statt (Eintritt 8 Euro, Kinder 5 Euro).



Mit begeisterten Einsatz Spendenfreudigkeit geweckt - Big Band der Bundeswehr erspielte 25.000 Euro mit Benefizkonzert der Lions
von Lorelies Christian Niederrhein Nachrichten 13.06.2015


Freudige Gesichter bei der Spendenübergabe der Lions Xanten: (v.l.) Heinrich Gundlach, TuS Xanten, Dörte Dreher-Peiß, Präsidentin der Lions, Dominik Wegener, Lions, Dr. Wolfgang Schneider, Arbeiskreis Asyl, Ulrich Bartsch, Lions, Dieter Fürtjes, Lions, und Wolfgang Mertens, Friedensdorf International. NN-Foto: Lorelies Christian

XANTEN. Die Big Band der Bundeswehr gab in Xanten ein Konzert mit überwältigen Nachhall. Die rund 3.000 Zuhörer auf dem Marktplatz feierten begeistert die Spitzenmusiker. Der Lions Club Xanten als Veranstalter sammelte bei dieser Benefizveranstaltung 14.554,90 Euro und war genauso überwältigt von der Spendenfreudigkeit wie die Erlösempfänger.

Dörte Dreher-Peiß, Präsidentin der Xantener Lions, blickt mit Dankbarkeit zurück: "Alle Lions-Mitglieder haben sich eingebracht und vor allem unser Organisationskomitee hat sich monatelang auf diese Veranstaltung vorbereitet. Wir erhhielten Unterstützung von der Stadt Xanten, dem Bürgermeister, Polizei, Feuerwehr, Malteser, Soldaten der Seydlitz-Kaserne aus Kalkar bei Auf- und Abbau und bei der Durchführung. Ganz besonders trugen zum Gelingen auch unsere Schirmherrin Christiane Underberg und Bandmanager Thomas Ernst bei, der durch seine mitreißende Moderation überzeugte." Sie betont, dass die Lions die Veranstaltung als Fest der Begegnung für und mit Xantener und Gästen ausgerichtet haben und die Besucher es auch als solches gefeiert haben.

Umso größer war die Freude, dass mit der Spendensumme von 14.554,90 Euro "ein beispielhaftes Ergebnis" erzielt werden konnte. Zusätzlich zeigten sich die Unternehmen Witzenmann, Pflugfabrik Lemken, Underberg, Bofrost, van Zadelhoff, Area Clavis Moers, Hotel van Bebber und Dominik Wegener als großzügige Sponsoren, so dass insgesamt 26.199 Euro zusammen kamen. Dem gegenüber standen Ausgaben in Höhe von rund 6.500 Euro.

Mit großer Freude konnte Dörte Dreher-Peiß verkünden: "Mit einstimmigen Beschluss wollen wir 25.000 Euro Spenden an unsere Erlösempfänger überreichen, und zwar 20.000 Euro an das Friedendorf International Oberhausen, 2.500 Euro an den Arbeitskreis Asyl Xanten und 2.500 Euro an den TuS Xanten für die Integrationsarbeit mit Asylbewerbern." Weiterhin betont sie: " Der Lions Club möchte, dass der Erlös denen zu Gute kommt, die Hilfe dringend brauchen. Es reicht nicht, Schlachtfelder aufzuräumen, sondern konkrete Beziehungs- und Integrationsarbeit vor Ort zu unterstützen und Friedensarbeit zu leisten."

Dafür stehen diese drei Organisationen. Wolfgang Mertens vom Friedensdorf ist überwältigt von der Spendenhöhe, die für die therapeutische Gemeinschaft, die Kinder aus Krisengebieten holt, um sie in Deutschland medizinisch zu versorgen, zu den Großspenden gehört. Er berichtet: "Wir erhalten keine öffentliche Gelder und brauchen im Jahr zwischen 4 und 4,5 Milionen Euro, um die rund 300 Kinder zu betreuen. Die Aufenthalte der Patienten in den Kliniken, die uns unterstützen, werden immer kürzer, so dass wir in unserer Einrichtung in Oberhausen immer mehr medizinische Arbeit leisten müssen. Unser Ziel ist es, die Kinder gesund und mobil wieder in ihre Heimat zu entlassen. Die Kinder freuen sich auf ihr Zuhause und kehren als Botschafter des Friedens wieder zurük."

Bei TuS Xanten spielt Integration im Sport schon seit Jahren eine große Rolle. "Man braucht einen langen Atem", weiß der Vorsitzende Heinrich Gundlach, dem es nicht um Aktionen seines Vereins geht, sondern um Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und Zeichen des Willkommens von Xantener für Flüchtlinge aus aller Welt, die hier eine neue Heimat (auf Zeit) suchen.

Dr. Wolfgang Schneider vom Arbeitskreis Asyl Xanten möchte diesen Geldsegen einsetzen zur Gestaltung der Außenbereiche der Wohnanlagen für Flüchtlinge am Küvenkamp, an der Sonsbecker Landstraße und Am Rheindamm in Vynen. Dies sei ein Schwerpunkt des Arbeitskreis Asyl in diesem Jahr, zu dessen Umsetzung viele Ehrenamtler beitragen würden, berichtet er. "Auf die Wohnsituation haben wir wenig Einfluß, doch wir möchten den Außenbereich so gestalten, dass sich die Flüchtlinge beschäftigen können, Sport- und Spielgeräte aufbauen und auch Sitzbänke aufstellen."

"We serve - Wir dienen" schreiben sich der Lions Club und auch die Bundeswehr auf die Fahnen. Und weil dieses Zusammenspiel in Xanten so wunderbar geklappt hat, hat Bandmanager Thomas Ernst bereits signalisiert: "Wir kommen wieder". Eine Bewerbung für ein Benefizkonzert der Big Band ist alle vier Jahr möglich und Dörte Dreher-Peiß ist sicher: "Wir wollen uns um einen neuen Auftritt bemühen!"


Big Band erspielt 25 000 Euro Spende
von Dirk Möwius Rheinische Post 10.06.2015


Gut 3000 Besucher kamen im Mai zum Konzert der Big Band der Bundeswehr auf den Marktplatz. Sie spendeten großzügig, so dass nun nach dem Benefizkonzert insgesamt 25 000 Euro weitergegeben werden konnten. RP-Foto: Armin Fischer

XANTEN. Xantener Lions übergaben gestern Erlös aus dem Benefizabend mit dem Bundeswehr-Orchester. Neuauflage geplant.

Mehrfachen Grund zur Freude hat Dörte Dreher-Peiß, Präsidentin des Lions Club Xanten, nach dem Benefizkonzert mit der Big Band der Bundeswehr auf dem Marktplatz. Zunächst bescherte der Club der Stadt und ihren Gästen einen wundervollen Abend. Der große organisatorische Aufwand für diese "Activity", wie es bei Lions heißt, schweißte zudem die 37 Mitglieder weiter zusammen. Und nun durfte sie gestern auch noch eine außerordentliche Spende überreichen. 25 000 Euro erbrachte der Abend, von denen 20 000 an das Friedensdorf Oberhausen gehen. Jeweils 2500 Euro bekommen der TuS Xanten für seine integrative Arbeit und der Arbeitskreis Asyl für seine vielfältigen Aufgaben.

Die Erfolgsgeschichte begann im Februar 2014. Beim Seminar für die Präsidentenanwärter lernt Dörte Dreher-Peiß Thomas Ernst kennen. Der ist nicht nur bei Lions aktiv, sondern im Hauptberuf Manager der Bundeswehr-Big-Band. Das Publikum in Xanten hat ihn auch als Moderator kennengelernt. Man kam ins Gespräch, und der Xantener Club bewarb sich um einen Konzerttermin. Zum zehnjährigen Bestehen bekam der Club den Zuschlag, und nach einem Briefing in Euskirchen konnte das Organisationsteam um Dominik Wegenaer im engen Schulterschluss mit Stadt, Polizei, Feuerwehr und Maltesern mit der Vorbereitung der Großveranstaltung loslegen. Hilfe beim Auf- und Abbau erhielt der Lionsclub zudem von den Soldaten und Soldatinnen aus der Seydlitz-Kaserne in Kalkar.

Gut 3000 Zuschauer waren begeistert. Und sie öffneten auch ihre Geldbörsen: Schatzmeister Dieter Fürtjes musste lange zählen: 14554,90 Euro spendeten die Konzertbesucher. Dank einiger Sponsoren waren zunächst gut 26 000 Euro im Topf. Zwar waren auch noch Kosten von 6500 Euro zu tragen, am Ende beschloss der Club aber, die Spendensumme auf die gestern verteilten stolzen 25 000 Euro aufzurunden.

Im Hotel van Bebber berichtete Wolfgang Mertens vom Friedensdorf Oberhausen gestern über die Arbeit der Einrichtung, die im Schnitt gut 300 Kinder aus Kriegsgebieten nach Deutschland fliegt, sich dort um ihre medizinische Versorgung und Genesung kümmert und dann wieder in die Heimat bringt. Heinrich Gundlach erzählte über den langen Prozess, der nötig war, bevor die Integrationsarbeit beim TuS Xanten diesen Namen auch wirklich verdiente. "Es reicht nicht, nur einen Flüchtling aufzunehmen, weil er ein guter Fußballer ist. Das hat mit Integration noch gar nichts zu tun", so Gundlach. Dr. Wolfgang Schneider berichtete für den Arbeitskreis Asyl über die aktuellen Ausgaben. Besonders die Verschönerung der Außenanlagen an den drei Wohneinrichtungen im Stadtgebiet soll nun angegangen werden.

Aus Sicht des Lions Clubs Xanten soll es nicht der letzte Besuch der Bundeswehr-Big-Band in der Römerstadt gewesen sein. Alle vier Jahre kann man sich bewerben. Der Termin ist schon vorgemerkt. Zunächst gilt der Dank von Dörte Dreher-Peiß, die ihr Amt am 20. Juni turnusgemäß an Christian Strunk weitergibt, allen Lionsfreunden und dem Organisationsteam unter Dominik Wegenaer. Und natürlich den Musikern und dem ganzen Team. Auch Verteidigungsministerin von der Leyen erhielt einen Dankesgruß aus Xanten. Das schönste Kompliment habe Schirmherrin Christiane Underberg direkt nach dem Konzert gemacht: "Die Lions sind in Xanten angekommen."



Riesenstimmung bei Open-Air-Benefizkonzertrock, Pop und Swing im allerbesten Big Band-Sound
von Lorelies Christian Niederrhein Nachrichten 20.05.2015


Foto: Photo & Art

Tausende Besucher strömten vergangene Woche zum Xantener Marktplatz, um das Benefizkonzert der Big Band der Bundeswehr zu erleben. Partystimmung war angesagt beim Sound von Evergreens und aktuellen Titeln aus Swing, Pop und Rock. Manager der Big Band und Moderator des Abends Thomas Ernst hatte die Lacher auf seiner Seite, als er im lockeren Plauderton Schirmherrin Christiane Underberg (Foto l.) und Bürgermeister Thomas Görtz (M.) zu großzügigen Spenden aufforderte, deren Abgabe prompt für alle sichtbar auf der Leinwand dargestellt wurde. Die Big Band unter Leitung von Oberstleutnant Timor Oliver Chadik war auf Einladung des Lions Club Xanten gekommen. Deren Präsidentin Dörte Dreher-Peiss (r.) war nach dem zweistündigen Programm genauso begeistert wie das Publikum. "Die Mitglieder der Lions haben während des Konzerts insgesamt 14.554 Euro Spenden eingesammelt. Damit sind unsere Erwartungen übertroffen. Die Begeisterung der Zuhörer hat sich in der Spendenbereitschaft niedergeschlagen", freut sie sich. Einige Spendenzusagen stehen noch aus, doch fest steht bereits, dass der Reinerlös weitergegeben wird an das Friedensdorf Oberhausen, den Arbeitskreis Asyl Xanten und den TuS Xanten für seine Integrationsarbeit mit Flüchtlingen.

 


Big Band der Bundeswehr überzeugt auf dem Xantener Markt
von Heidrun Jasper Rheinische Post 14.05.2015

Lions Club organisierte Open-Air Konzert der Bundeswehr Big Band für Friedensdorf Oberhausen


Rund 3000 Zuschauer verfolgten das Konzert der Big Band der Bundeswehr auf dem Xantener Markt. Es wurden rund 17 500 Euro gespendet. RP-Foto: Armin Fischer

XANTEN. Das war absolute Spitzenklasse, was die Big Band der Bundeswehr am Dienstagabend auf dem Xantener Markt bot. Und Xantens gute Stube war gerappelt voll: Rund 3000 Menschen, so hat die Polizei hochgerechnet, waren begeistert von der großartigen Band, deren Stärken bei Swing, Rock und Pop liegen und die in Oberst Thomas Ernst einen Manager hat, den man mit Fug und Recht zur upperclass unter den Entertainern zählen kann: Launig, humorig und fesselnd sorgte er von Anfang an dafür, dass Zuhörer und Musiker auf Augenhöhe waren und mit swingten bei jedem einzelnen Stück.

Christiane Underberg hatte die Schirmherrschaft für das Benefizkonzert übernommen, griff als erste in ihre Geldbörse und packte 100 Euro in einen der kleinen Glaskoffer, mit denen Mitglieder des Lions-Clubs durch die Zuschauerreihen gingen. Bürgermeister Thomas Görtz zog mit - und erhöhte um 50 Euro. Ihm blieb aber auch gar nichts anderes übrig: Thomas Ernst wies den Kameramann an, den Griff ins Portemonnaie zu filmen, der auf Großleinwand übertragen wurde. Damit war dann auch der Spendenmarathon eröffnet.

Gut zwei Stunden spielten sich die Musiker in die Herzen des Publikums. "Wer 100 Euro spendet, kriegt ein Kuvert, da kommt die Spende rein und ab in eine Lostrommel damit. Der Gewinner kriegt eine Ballonfahrt", schallte es plötzlich zwischen zwei Musikstücken über den Markt. Kameraschwenk: Manager Ernst guckt aus dem Fenster im Wohnzimmer einer Familie über dem Teatro. Und wie es der Zufall so will, hat auch die Schirmherrin das Wohnzimmer gefunden, greift zum Mikrofon und bittet das Publikum "tüchtig die Gastfreundschaft zu üben - die vornehmste Art der Nächstenliebe".

Dörte Dreher-Peiß, Präsidentin des Lions-Clubs, stand gestern noch unter dem Eindruck der "unglaublichen Spendenbereitschaft: Ein überwältigendes Ergebnis!" Das ist es in der Tat: Rund 17 500 Euro kamen beim Open-Air-Konzert der Big Band der Bundeswehr zusammen, hinzu kommen rund 5000 Euro, die vorher schon gespendet wurden. "Wir müssen jetzt erst Kassensturz machen, bevor wir das endgültige Ergebnis bekanntgeben können", so die Lions-Präsidentin. Unterstützt werden das Friedensdorf in Oberhausen, der Arbeitskreis Asyl Xanten und der TuS, der Flüchtlinge über den Sport integriert.

 


Rock, Pop und Swing im allerbesten Big Band-Sound
von Ingeborg Maas Niederrhein Nachrichten 11.02.2015

Lions Club organisiert Open-Air Konzert der Bundeswehr Big Band für Friedensdorf Oberhausen


"We serve" ist das Motto des Lions Club, unter dem auch das Benefiz Open-Air Konzert der Bundeswehr Big Band in Xanten zu Gunsten des Friedensddorfes Oberhausen steht. Das Team mit: v.l. Thomas Ernst, Manager der Big Band, Dörte Dreher-Peiß, Präsidentin Lions Club, Christoph Schneiderat, Lions Club, Wolfgang Mertens, Friedensdorf Oberhausen, Schirmherrin Christiane Underberg, Dr. Susanne Grünewald, Friedensdorf Oberhausen und Bürgermeister Thomas Görtz hofft auf viele begeisterte und auch spendenfreudige Zuhörer. NN-Foto: Ingeborg Maas

XANTEN. Viele Xantener werden sich sicher noch an einen wunderbaren Sommerabend im Jahr 2003 erinnern, als die Big Band der Bundeswehr ein unvergessliches Konzert auf dem Xantener Markt gab. Nun darf man sich auf eine Neuauflage dieses außergewöhnlichen Musikereignisses freuen: Am 12. Mai werden die Profi-Musiker in Uniform wieder ihre mitreißende Show bieten, möglich gemacht durch das Engagement des Lions Club Xanten.

Der feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen und wollte dazu ein richtiges Highlight nach Xanten holen, das natürlich gleichzeitig einem guten Zweck dient und damit zum Motto des Lions-Club passt: "We serve - wir dienen". Dörte Dreher-Peiss, die Vorsitzende des Lions Club: "Wir wollten im Jubiläumsjahr nicht nur ein Top-Event veranstalten, sondern vor allem Menschen helfen, die dringend diese Hilfe benötigen. Daher haben wir uns für das Friedensdorf International in Oberhausen entschieden. Dort wird nicht nur Kindern aus Krisengebieten geholfen, sondern auch sehr viel friedenspädagogische Arbeit geleistet. Das wollen wir mit dem Haupterlös dieses Benefiz-Konzertes unterstützen." Die Big Band der Bundeswehr ist eines der besten Orchester dieser Art, die es in Deutschland gibt, - das sind in dieser Liga nicht viele - und heiß begehrt. Dazu Band-Manager Thomas Ernst: "Jedes Jahr landen über 200 Bewerbungen für öffentliche Auftritte auf meinen Schreibtisch. Aber höchstens 15 Bewerber erhalten eine Zusage für ein Opn-Air Benefizkonzert. Mit der Auswahl der Bewerber wollen wir humanitäre Aktionen unterstützen, die möglichst nah dran an den Menschen sind. Da steht die Arbeit, die das Friedensdorf leistet, natürlich ganz oben auf der Prioritätenliste."

Die Big Band ist ein Ensemble absoluter Profi-Musiker, das den Anspruch erhebt, mit seinem Repertoire immer top-aktuell zu sein. Die ausgekügelte Bühnenshow setzt sich aus Titeln aus Swing, Rock und Pop zusammen, darunter neue Hits und Evergreens."Wenn die Leute Bundeswehr hören, denken sie immer sofort an Märsche" schmunzelt Thomas Ernst. "Aber die können wir gar nicht spielen." Statt dessen bieten die 26 Musiker zwei Stunden lang mitreißende Unterhaltung, unterstützt durch die Sängerin Bwalya aus Sambia. Die Frau mit der so außergewöhnlichen und einzigartigen Stimme stand schon mit Shirley Bassey und Jennifer Rush gemeinsam auf der Bühne und trat als Stargast bei vielen großen Events auf. Sie wird dem Konzert in Xanten eine ganz außergewöhnliche Note verleihen.

Eine prominente Schhirmherrin fand der Lions Club in Christiane Underberg. "Wir können in der heutigen Weltsituation den Frieden gar nicht genug unterstützen" bgeründet sie ihr Engagement. "Es ist eine Super-Sache, dass die Big Band sich für solche Zwecke einsetzt, dass sie über ihre Musik Freude vermittelt und damit die Menschen bewegt, sie positiv stimmt. Wir hoffen natürlich alle, dass diese positive Stimmung sich dann auch in großer Spendenbereitschaft äußert und sind dankbar für alle Sponsoren, die diese Aktion unterstützen wollen."

Dankbar sind auch Wolfgang Mertens und Dr. Susanne Grünewald vom Friedensdorf International in Oberhausen. "Diese Allianz für die gute Tat hat ein enormes Potential, es ist ein großer Glücksfall für unsere Arbeit" freut sich Mertens über das Konzert. Er betont, dass die Arbeit des Friedensdorfes ausschließlich durch Spenden ermöglicht wird. Um den jetzigen Stand der Arbeit zu erhalten, sind etwa vier Millionen Euro pro Jahr nötig - eine enorme Summe. Mertens freut sich darüber, dass in Xanten besonders der dritte Bereich der Friedensdorf-Arbeit hervorgehoben wird, der sonst nicht so im Focus steht: "Wir helfen nicht nur Kindern in den Krisengebieten, sondern wir wollen mit unserer friedenspädagogischen Arbeit schon im Vorfeld dazu beitragen, dass es mehr Frieden und weniger Krieg gibt. Diese Aufgabe wird immer wichtiger und da brauchen wir jede Unterstützung, denn Frieden ist lehr. und lernbar."

Das Open-Air Konzeert findet am Dienstag, 12. Mai um 20 Uhr in Xanten auf dem Markt statt, Eintritt wird nicht erhoben. Mitglieder des Lions Clubs Xanten im einheitlichen Outfit werden jedem, der spendet einen Sticker überreichen. Für größere Beträge wird natürlich eine Spendenquittung ausgestellt. "Wir hoffen auf gutes Wetter und recht viele Besucher" so Bürgermeister Thomas Görtz. "Dann wird dieses Mega-Event mit guter Musik für einen guten Zweck sicher in jeder Hinsicht ein toller Erfolg,"

 


Sängerin Bwalya aus Sambia bezaubert durch ihre außergewöhnliche Stimme.


Stabsfeldwebel Christoph Heftrig und die Saxophonisten der Big Band lassen es so richtig swingen. Fotos: Bundeswehr

 


Musikalische Hilfe für Kinder - Lions Club Xanten holt die Bigband der Bundeswehr auf den Markt
von Petra Simons niederrheinzeitung.de 05.02.2015


Die Organisatoren freuen sich auf ein tolles Benefizkonzert: v.l. Thomas Ernst (Big Band Manager), Dörte Dreher-Peiß (Präsidentin Lions Club Xanten), Christoph Schneiderat (Lionsclub), Wolfgang Mertens (Friedensdorf Oberhausen), Christiane Underberg (Schirmherrin), Fr. Dr. Grunwald (Friedensdorf Oberhausen) und Bürgermeister Thomas Görtz Xanten. Foto: Petra Simons NZ

Am Abend des 12. Mai 2015 geht’s rund in Xanten. Mit Rock, Pop und Swing und von Glenn Miller bis Robbie Williams wird die Big Band der Bundeswehr alles geben, um das Publikum zu begeistern. Denn der Grund ist ein besonderer. Als Initiator und Organisator des Konzertes hat der Lionsclub Xanten es anläßlich seinem 10-jährigen Jubiläum in Xanten geschafft, die Bigband nach Xanten zu holen für ein Benefizkonzert zugunsten der Kinder im Friedensdorf International in Oberhausen. Schirmherrin zu diesem Event ist Christiane Underberg.

Die Konzertbesucher erwarten mehr als 120 Minuten mitreißende Unterhaltung durch eine einzigartige Show der Musiker in Uniform - eine musikalische Präsentation der Extraklasse. Die ausgeklügelte Bühnenshow der 26 Profimusiker, präsentiert von ihrem Bandleader, Oberstleutnant Timor Oliver Chadik, setzt sich aus Titeln aus Swing, aktuellen Hits und Evergreens zusammen und wird durch Licht- und Pyroeffekte zu einem sowohl optischen als auch akustischem Erlebnis. "Wir spielen aber keinen Marsch", sagt Bigband Manager Thomas Ernst lachend. Die Big Band der Bundeswehr zählt neben den Orchestern des Westdeutschen (WDR) und des Hessischen Rundfunks (HR) zur internationalen Spitzenklasse. Bürgermeister Thomas Görtz ist stolz darauf, eine so tolle Veranstaltung in Xanten präsentieren zu dürfen und alle Anwesenden sind sich einig: „Das wir das Highlight des Xantener Frühsommers“

Für den BigBand Manager Thomas Ernst war es keine schwere Entscheidung, zwischen 180 Bewerbern für ein Benefizkonzert den Zuschlag zu geben. Das Friedensdorf International holt kranke und verletzte Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten zur medizinischen Versorgung nach Deutschland, die nach Behandlungsende wieder in die Heimat zurückkehren. "Für uns ist das Benefizkonzert ein enormer Glücksfall", freut sich Wolfgang Mertens, stellvertretender Leiter der Hilfseinrichtung. Ebenfalls auch im Lionsclub ist man sich schnell einig gewesen, die Erlöse dem Kinder-Friedensdorf zukommen zu lassen, sagt Dörte Dreher-Peiß. "Das ist der Höhepunkt unseres 10-jährigen Bestehens.

Vier Millionen Euro benötigt das Friedensdorf jährlich, um die Arbeit aufrechtzuerhalten. Die Finanzierung läuft ausschließlich über Spenden. Der Eintritt ist frei zu diesem tollen Konzert, deshalb kann hier jeder mithelfen, die Kinderarbeit aufrecht erhalten zu können, dazu sind freiwillige Spenden sehr willkommen, während des Konzerts wollen die Lions-Freunde Spenden bei den Zuschauern „live“ und persönlich für den guten Zweck sammeln.

Das Event mit der Big Band der Bundeswehr ist die größte Veranstaltung des Lions Clubs Xanten überhaupt. „Ohne die Stadt Xanten im Rücken könnten wir so etwas großes allerdings nicht stemmen“, erklärte Dörte Dreher-Peiß und ist sichtlich froh über die Unterstützung. Für dieses Event haben alle an einen Strang gezogen und somit konnte der Lions Club letztendlich die Verantwortlichen der Big Band der Bundeswehr überzeugen. Auch Bürgermeister Thomas Görtz ist stolz darauf, eine so tolle Veranstaltung in Xanten präsentieren zu dürfen.

Los geht es um 20.00 Uhr und da es eine bewegende Veranstaltung ist, ist Bewegung erwünscht. Es darf getanzt werden.

 


Spitzenmusik für den guten Zweck
von Philipp Jacobs Rheinische Post 04.02.2015

Die Big Band der Bundeswehr spielt am 12. Mai zugunsten des Friedensdorfes International in Xanten.

Xanten Der Tenor im Internet ist eindeutig: Die Big Band der Bundeswehr biete "Spitzenmusik", "Konzerte der besonderen Art" und "pure Begeisterung". Für die Stadt Xanten und den Lionsclub einmal mehr eine Bestätigung, alles richtig gemacht zu haben. Denn am 12. Mai (20 Uhr) wird die Big Band der Bundeswehr zu Gast in Xanten sein. Gegen 200 Bewerber hat sich der Lionsclub Xanten durchgesetzt und den Zuschlag für das Benefizkonzert erhalten. "Wir freuen uns außerordentlich", sagt Dörte Dreher-Peiß, Präsidentin des Lionsclub.

Für Thomas Ernst, Manager der Bundeswehr Big Band, war es allerdings keine schwere Entscheidung. "Wir wiederholen gerne Dinge, die Erfolg hatten", sagt Ernst und spielt damit auf den ersten Besuch der Big Band in Xanten an. Denn 2003 gastierte das Orchester bereits für ein Benefizkonzert im Luftkurort. Überzeugt hat Thomas Ernst jedoch vor allem das Engagement des Friedensdorfes International mit Sitz in Oberhausen, zu dessen Gunsten das Konzert stattfinden wird. Die Hilfseinrichtung holt kranke und verletzte Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten zur medizinischen Versorgung nach Deutschland. Nach Abschluss der Behandlung kehren die Kinder zu ihren Familien zurück.


Die Big Band der Bundeswehr - hier noch unter der Leitung von Christoph Lieder - posiert für ein Foto im Berliner Regierungsviertel. FOTO: Thomas Ernst

Vier Millionen Euro benötigt das Friedensdorf jedes Jahr, um die Arbeit aufrechtzuerhalten. Die Finanzierung läuft nur über Spenden, die auch am Konzerttag am 12. Mai immer willkommen sind (der Eintritt ist kostenlos). "Für uns ist das Benefizkonzert ein enormer Glücksfall", freut sich Wolfgang Mertens, stellvertretender Leiter der Einrichtung. Auch im Lionsclub sei man sich schnell einig gewesen, die Erlöse dem Kinder-Friedensdorf zugutekommen zu lassen, sagt Dörte Dreher-Peiß. "Das ist der Höhepunkt unseres 10-jährigen Bestehens."

Die Big Band der Bundeswehr zählt neben den Orchestern des Westdeutschen (WDR) und des Hessischen Rundfunks (HR) zur Spitzenklasse. Doch anders als die öffentlich-rechtlichen Big Bands könne man viel mehr eigene Musikwünsche erfüllen, sagt Thomas Ernst. Der Tourmanager sieht die Stärken der Big Band beim Swing, Rock und Pop. Von Glenn Miller über Robbie Williams und Lena Meyer-Landrut sei für jeden etwas dabei. "Wir spielen aber keinen Marsch", sagt Ernst und lacht.

Schließlich ist die Big Band kein Musikkorps. 1971 wünschte sich Helmut Schmidt (SPD) in seiner damaligen Funktion als Bundesverteidigungsminister einen "modernen Sound für eine moderne Armee". Die heutige Big Band bildet seitdem das Showorchester der Bundeswehr. Erstmals in der Öffentlichkeit spielte die Band am 26. Mai 1972 vor 80 000 Zuschauern anlässlich der Einweihung des Münchner Olympiastadions.

Ganz so viele Zuschauer werden es am 12. Mai auf dem Xantener Marktplatz nicht sein, doch Bürgermeister Thomas Görtz ist sich sicher: "Das wird das Highlight des Frühsommers."


 

Lions Club bezuschusste Sanierung auf der Fazenda da Esperanza
Niederrheinzeitung.de 19.01.2015


Der Lionclub Vorstand besuchte gestern die Fazenda und war über den Fortgang erfreut. Foto: Niederrheinzeitung

Der Verkauf der Adventskalender 2014 des Lionsclubs Xanten brachte bereits sichtlichen Nutzen. Im Rahmen einer nachweihnachtlichen Feierstunde konnte eine Spende in Höhe von 5.000 Euro für die weitere Sanierung der Bäder auf der Fazenda da Esperança übergeben werden. Bei einem Rundgang durch die Fazenda konnte man bereits den Fortschritt sehen.
Der Lionsclub möchte mit der Spende seine Verbundenheit mit der Fazenda da Esperança und die Unterstützung der von ihr verfolgten Ziele zum Ausdruck bringen. Ausserdem sieht der Club diesen Anlass als willkommene Gelegenheit , den Menschen im Raum Xanten, Sonsbeck und Alpen für die treue Unterstützung der Aktivitäten des Clubs zu danken, denn durch die tolle Unterstützung der lokalen Wirtschaft, die als Sponsoren sehr viele attraktive Preise (meist als Sachgeschenke) für die Adventskalenderaktionen stiftet, ergibt sich die Beliebtheit des Kalenders. Daher gilt auch den Sponsoren der herzliche Dank der Xantener Lions.

So war es möglich, dass durch den Verkauf der Adventskalender 2014 Einnahmen von ca. 19.000 EUR erwirtschaftet werden konnten. Der Reibekuchenverkauf anlässlich des Künstlermarktes „Klein Montmartre“ in Xanten im Spätsommer eines jeden Jahres ist die zweite wichtige Einnahmequelle des Lions Clubs Xanten. In diesem Sinne hat der Lions Club Xanten im Jahr 2014 Hilfsmaßnahmen in Höhe von 18.500 EUR beschlossen. In den Jahren seit 2006 belaufen sich die Fördermaßnahmen auf 110.000 EUR. Der weit überwiegende Anteil hat lokalen Bezug und konzentriert sich insbesondere auf die Förderung von Jugendarbeit. Auch die Xantener Tafel und die Fazenda da Esperança wurden mit nennenswerten Beträgen wiederholt unterstützt. Mittel in Höhe von knapp 20.000 EUR wurden in dieser Zeit für die weltweite Not von Kindern und für die Katastrophenhilfe der Hilfswerke (Friedensdorf Oberhausen und ISAR Germany) aufgebracht.

Mit großem Engagement haben die Xantener Lions im Jahr 2014 die erste unmittelbare internationale Hilfsaktion auf den Weg gebracht. Mit 8.000 EUR wird der Bau einer Ölmühle zur Gewinnung von Sonnenblumenöl in einer Landgemeinde in Tansania gefördert. Die Maßnahme ist als Hilfe zur Selbsthilfe ausgestaltet und wird von einer christlichen Brüdergemeinschaft vor Ort koordiniert und überwacht.
Die große Resonanz der Menschen in unserer Region in Verbindung mit der Spendenbereitschaft der heimischen Wirtschaft ermöglicht diese Maßnahmen dringend gebotener Solidarität für Menschen in Not. Der Lions Club Xanten freut sich sehr über das segensreiche Wirken der Fazenda da Esperança und wird die Anliegen positiv begleiten.



 

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