Lions-Kalender: Die Gewinner wurden gezogen
von Sebastian Fuhrmann Rheinische Post 29.11.2014


Ziehung der Kalender-Gewinnzahlen: Notar Ralf Wittkowski und seine Mitarbeiterin Christin Eickermann sowie Dieter Fürtjes, Reinhold Schulte und Uli Bartsch (Lions Club Xanten) mit den Glücksbringern Tillmann und Wilhelm.FOTO: Armin Fischer

XANTEN Wilhelm (6) und Tillmann (3) hießen die beiden "Losfeen", die nun die Gewinnerzahlen für die beliebte Lions-Kalender-Aktion gezogen haben, selbstverständlich unter notarieller Aufsicht. Die Ziehung fand gestern Abend in Anwesenheit und in den Räumen des Xantener Notars Dr. Ralf Wittkowski statt. 230 Losnummern wurden gezogen, aus insgesamt 4000 Loszetteln in einem runden Topf. Damit stehen die Gewinner der diesjährigen Charity-Aktion quasi fest.

4000! - So viele Menschen haben sich in diesem Jahr einen der beliebten Lions-Kalender gekauft. Zum Kaufpreis von 5 Euro kam so ein stolzes Sümmchen zusammen. "Die Kalender sind bei uns extrem beliebt", sagte Wittkowski bei der Ziehung. "Ich habe heute noch eine Beschwerde erhalten, warum es denn so wenige gibt."

Es sind nicht nur die schönen Kalender, die die Aktion des Lions-Clubs zum Erfolg machen. Mit dem Kauf eines Kalenders ist auch die Gewinnchance auf attraktive Preise verbunden, die von Sponsoren zur Verfügung gestellt werden. Jeder der Kalender enthält nämlich eine Losnummer, aus denen nun die Gewinner ermittelt werden. In diesem Jahr ist der Hauptpreis zum Beispiel eine Reise nach Andalusien. Die Lions machen mit der Kalender-Aktion aber nicht nur die Gewinner glücklich, sondern auch zahlreiche Schulen, Einrichtungen und Projekte. An sie nämlich geht der Gewinn aus dem Kalenderverkauf. In diesem Jahr unterstützen die Lions zum Beispiel den Aufbau einer Ölmühle in Tansania, die Arbeitsplätze für verwitwete Frauen schaffen soll. Auch zahlreiche Schulen in Xanten werden unterstützt. Zum Beispiel finanzieren die Lions Fortbildungen für Lehrkräfte. Im vergangenen Jahr wurden die Xantener Pfadfinder mit Geldern aus dem Verkauf unterstützt.

Die Rheinische Post wird ab dem kommenden Montag täglich die Gewinnnummern der jeweiligen Tage veröffentlichen.

 


Mit Adventskalender helfen und gewinnen
von Isabell Hülser Rheinische Post 05.11.2014

Der Lions-Club Xanten startet heute wieder seine vorweihnachtliche Aktion. Hauptgewinn ist eine einwöchige Reise nach Andalusien.


Präsidentin Dörte Dreher-Peiß und Jörg Gilles präsentieren den Adventskalender 2014 des Lions Club Xanten FOTO: Armin Fischer

XANTEN Noch knapp einen Monat, dann ist es soweit: Tag für Tag steigern die Adventskalender die Vorfreude auf Weihnachten. Einen Kalender mit Mehrwert und ein wenig Nervenkitzel gibt es in diesem Jahr bereits zum siebten Mal vom Lions-Club Xanten. Für fünf Euro gibt es den Kalender mit Losnummer, die die Besitzer mit etwas Glück einen der in diesem Jahr 230 Preise gewinnen lassen. Hauptpreis in diesem Jahr: eine Reise nach Andalusien für zwei Personen, sieben Tage, im Vier-Sterne-Hotel. 1.300 Euro ist diese Traumreise wert. Hinter den Türchen verbergen sich zudem beispielsweise eine Esstischgruppe und eine Wellnessreise.

Kein Wunder also, dass die Lions-Kalender stets beliebt und schnell vergriffen sind. "Wir haben in diesem Jahr 4.000 Stück, 500 mehr als beim letzten Mal", sagte Präsidentin Dörte Dreher-Peiß. Auch die Ausschüttung hat sich deutlich gesteigert. Der Gesamtwert der Preise liegt in diesem Jahr bei über 16.000 Euro, wie Jörg Gilles, der mit Dr. Ralf Wittkowski, Jens Weber und Jochen Thielmann das Organisationsteam des diesjährigen Kalenders bildet, sagt. "Wir haben viele wunderbare Sponsoren aus Xanten und Umgebung", erklärt Dreher-Peiß. 83 sind es in diesem Jahr.

"Das Schöne ist, dass wir damit nicht nur die Gewinner erfreuen, sondern auch soziale Projekte unterstützen", nennt die Präsidentin die Besonderheit des Kalenders. Zum Beispiel ein Ölmühlen-Projekt in Tansania, ein Lehrer- und Erzieherprojekt, I.S.A.R. Germany, aber auch beispielsweise die Pfadfinder Sonsbeck. Also sowohl lokale, regionale, überregionale als auch internationale Projekte. "Wer jemanden kennt, wo Unterstützung nötig ist, kann sich an Mitglieder wenden", so Dreher-Peiß.

Apropos Mitglieder, auch die haben ein bestimmtes Kontingent Kalender, die sie an den Mann - oder die Frau - bringen. Ab heute (5. November) startet der Verkauf. Dieses Jahr schmückt - nach Xantener Motiven in den vergangenen Jahren - die St.-Gerebernus-Kapelle in Sonsbeck den Kalender. Für den nächsten Kalender wird ein Motiv aus Alpen gesucht.

Nun heißt es aber erst einmal entdecken, was hinter den diesjährigen 24 Türchen steckt. Die Losnummern der Gewinner werden wie gewohnt in der Rheinischen Post veröffentlicht. Sie werden zuvor Ende November unter notarieller Aufsicht gezogen.

Verkaufsstellen Für fünf Euro einen von 230 Preisen absahnen. Hier gibt es den Lions-Kalender zu kaufen:
Alpen: Adler Apotheke, Burgstr. 20; Volksbank Niederrhein e.G., Lindenallee 11-15
Sonsbeck:
Friseur Fritz Werthmanns, Hochstr. 4; Sport- und 2-Rad Nellesen, Hochstr. 51
Xanten: Viktor Apotheke, Viktorstr. 15; Hotel van Bebber, Klever Str.12; Juwelier Carl Hammans, Marsstraße 7; Hirsch-Apotheke, Markt 8-9; Hoffmann Fernseh-Service, Im Niederbruch 2; Dom-Apotheke, Kurfürstenstr. 10; Witzenmann Rhein-Ruhr GmbH, Im Niederbruch 11

 


Lions fördern Seminar für Lehrer
Rheinische Post 09.10.2014

Xanten (möw) Der Lions Club Xanten finanziert eine Multiplikatorenschulung für Erzieher und Lehrer unter dem Titel "Sevengardens". Im Atelier von Peter Reichenbach an der Emschermündung in Dinslaken geht es darum, "Färbergärten als Aktionsorte für globale Verantwortung und verlorengegangenes Wissen neu zu entdecken". Das Seminar mit Peter Reichenbach findet am Freitag, den 21. November, von 10 bis 16 Uhr statt. Das Projekt Sevengardens des Esseners Künstlers Peter Reichenbach bietet auch in der Kinder- und Jugendarbeit viele Erfahrungsmöglichkeiten und ist als "Bildung für nachhaltige Entwicklung" von der UNESCO mehrfach ausgezeichnet worden.

Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt. Anmeldungen bis zum 30. Oktober unter praesident@lions-xanten.de. Infos bei Dörte Dreher-Peiß, Tel.: 02801 9887362 oder www.sevengardens.org

 


Lions Club hat in zehn Jahren unglaublich viel erreicht
Niederrhein Nachrichten 05.07.2014

Dörte Dreher-Peiß ist die neue Präsidentin, Dank an Reinhold Schulte


Reinhold Schulte übergab bei der Feier zum zehn-jährigen Bestehen das Präsidentenamt des Lions Club Xanten an Dörte Dreher-Peiß, Foto: privat


XANTEN. Am Freitag, 27. Juni, fand die traditionelle Präsidentschaftsübergabe des Lions Club Xanten in der Römischen Herberge des APX statt, wo eine stolze Bilanz nach zehn Jahren des Bestehens des Lions Club gezogen werden konnte und der Staffelstab an die neue Präsidentin Dörte Dreher-Peiß übergeben wurde.

Im vergangenen Präsidentschaftsjahr konnten wieder acht soziale Projekte mit insgesamt ca. 18.000 Euro in der Amtszeit von Reinhold Schulte durch die Lions gefördert werden. Insgesamt hat der Lions Club Xanten seit 2004 schon 46 soziale Projekte in Alpen, Sonsbeck und Xanten mit ca. 98.000 Euro gefördert. Schwerpunkt ist traditionell die Förderung sowie Unterstützung von Jugendinitiativen.
Im letzten Jahr wurden bei der Präsidentschafts-Übergabe auch erstmals im Rahmen der Flutkatastrophenhilfe Gelder zur Verfügung stellt, um die Notlage zu lindern und den Kindern der Kindertagesstätte in Zahna-Elster (Sachsen-Anhalt) wieder einen regulären Betrieb schnellstmöglich zu ermöglichen. In Zusammenarbeit mit dem Lions Club Wittenberg wurde das Projekt gemeinsam finanziert.
Seit der Gründung 2004 unterstützt der Lions Club Xanten diverse soziale Projekte in Alpen, Sonsbeck und Xanten. Diese Projekte werden aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden sowie den Einnahmen aus den Activities und dem Adventskalenderverkauf finanziert. Der größte Teil der Mittel wird aus dem Verkauf der Lions-Adventskalender seit 2008 erlöst. Die Preise für den Adventskalender werden wiederum von den vielen Sponsoren aus z.B. Alpen, Duisburg, Moers, Sonsbeck, Uedem und Xanten gestiftet, die dadurch indirekt und auch direkt durch die Spenden oder Verkauf der Adventskalender diverse Förderprogramme oder Projekte von Vereinen, Institutionen oder Initiativen aus Alpen, Sonsbeck und Xanten unterstützen. Neben den lokalen oder regionalen Projekten unterstützt der Lions Club Xanten aber auch internationale soziale Projekte z.B. Sight First, das Friedensdorf in Oberhausen oder die I.S.A.R. Germany bei der Anschaffung von Equipment für Katastrophenhilfe.

In den zehn Jahren hat der Lions Club sich gut entwickelt und konnte viele unterschiedliche Projekte fördern. Von 25 Mitgliedern ist der Lions Club jetzt auf 36 Mitglieder gewachsen. Als letzte Amtshandlung des alten Präsidenten Reinhold Schulte wurden Dominik Wegenaer, Klaus-Peter Neske und Marion Ruisinger feierlich die Lions-Nadel angesteckt und in den Club aufgenommen.

In der Antrittsrede der neuen Präsidentin hob Dörte Dreher-Peiß die einladende Atmosphäre der Römischen Herberge hervor und bedankte sich bei ihrem Vorgänger Reinhold Schulte, an dessen erfolgreiche Arbeit sie nun gerne anknüpft. Ebenso richtet sich ihr Dank an die Lionsfreundinnen und Freunde. "Nur gemeinsam ist es möglich, Themen, die am Herzen liegen, zu bewegen und umsetzen zu können." Eine besondere Einladung zu aktiver Beteiligung gilt den Lionspartnerinnen und -partnern, die zu Lionssitzungen stets willkommen sind. Schwerpunkte des Lionsjahres setzt die neue Präsidentin in die Themen Gesundheit und Bildung. Sie erklären sich aus ihren beruflichen Tätigkeiten und persönlichen Erlebnissen. Dörte Dreher-Peiß ging nach ihrem Lehrerexamen mit den Fächern Deutsch, Biologie, Geographie in die Erwachsenenbildung eines großen Bildungsinstituts. Heute entwickelt sie als Gesundheits- und Sozialökonomin interkulturelle Projekte zur Gesundheitsförderung und Persönlichkeitsentwicklung in NRW. Sozialen Themen und ehrenamtlicher Tätigkeit fühlt sie sich seit ihrer Jugend verpflichtet. Dörte Dreher-Peiß hat eine Tochter und zwei Enkelinnen. Sie ist Gründungsmitglied des Lions Club Xanten und vor sechs Jahren mit ihrem Mann nach Xanten gezogen. Hier möchte sie leben und etwas bewegen.

 


Kindertagesstätte in Elster: Snoezelraum der Elbspatzen mit Spendengeld saniert
von Klaus Adam (Mitteldeutsche Zeitung - Jessener Land 16.06.2014)

Die Lions aus Xanten und Wittenberg sind zufrieden mit Verwendung ihrer Spenden. Der Snoezelraum des „Hauses der kleinen Elbspatzen“ wurde nach der Elbeflut vor genau einem Jahr damit erfolgreich saniert.


Axel Keller, Reinhold Schulte und Peter Herrmann (mit Tochter, v.l.) freuen sich über den wunderbaren Snoezelraum in Elsters Tagestätte. Bild: Thomas Christel

Elster/MZ. Am liebsten hätten sie sich länger hier niedergelassen. Doch ausprobieren müssen sie die knallgelben Sitze in verschiedenen Ebenen schon und zumindest einen kleinen Eindruck genießen, wie ihn die Elsteraner „Elbspatzen“ in ihrer Tagesstätte nun regelmäßig haben dürfen. Axel Keller und Reinhold Schulte aus Xanten sowie Peter Herrmann aus Wittenberg - alle drei sind Vorstände ihrer heimischen Lions-Clubs - haben sich am Sonnabend genüsslich im Snoezelraum des „Hauses der kleinen Elbspatzen“ ausgestreckt. Nur, dass Janet Leder das Deckenlicht für die Fotografen einschaltet, holt sie zurück in die Wirklichkeit. Doch sie freuen sich sichtlich, wie der Raum im Zuge der Sanierung nach der Elbeflut vor genau einem Jahr geworden ist.

Denn die 5 000 Euro, die der Lions Club Xanten aus Nordrhein-Westfalen nur wenige Wochen nach dem Hochwasser an die Tagesstätte Haus der kleinen Elbspatzen überwies, sollten zweckgebunden in diesen Raum fließen. „Wir hätten ihn uns wohl ansonsten nicht leisten können, zumindest nicht gleich und schon gar nicht in dieser Ausstattung“, konstatiert Janet Leder, die Leiterin der Kindereinrichtung. Die war gerade erst ein reichliches Jahr in Betrieb, als das Hochwasser der Elbe 35 Zentimeter drin stand.
„Man wird es kaum glauben, wie gestresst heute schon Kinder sein können“, umschreibt Janet Leder, für wie wichtig sie diesen Raum hält. Zwar gab es ihn auch schon vor der Flut. Aber diese Ausstattung machte erst die Spende der Xantener Lions möglich, die der Wittenberger Verein über seine Konten weiterleitete, wie Peter Herrmann informierte.

Scheck mit Wittenberger Lions-Absender Seine Wittenberger Lions hatten erfahren, dass das Geld noch nicht ganz reichte für den auch von Xantener Seite gewünschten Zweck. So hatte er neben Schulte, der seinerseits die symbolischen 5 000 Euro nochmal untern Arm hielt, einen gleichen Scheck mit Wittenberger Lions-Absender dabei, auf dem die Summe von 1 500 Euro ausgewiesen war. „Wir sind froh, es geschafft zu haben, dieses Geld nachzuschießen - neben den anderen Verpflichtungen, die wir schon eingegangen sind“, merkte der Wittenberger Arzt an.

Für den Xantener Lions-Präsidenten Reinhold Schulte war die Spende die erste Amtshandlung nach seiner Wahl im vergangenen Jahr. Und für die Lions vom Niederrhein war es das erste Engagement überhaupt in einem anderen Bundesland. Angestoßen hatte es damals wie berichtet Axel Keller. Der geborene Kropstädter lebt und arbeitet mit seiner Frau, die ebenfalls aus Wittenberg stammt, seit der Wende in Nordrhein-Westfalen. Keller ist Ingenieur für Lebensmitteltechnik. Für seine Mitstreiter stand fest, angesichts der riesigen Hochwasserschäden 2013 in vielen Regionen der Bundesrepublik wirksam zu werden. Durch den persönlichen Draht Kellers in seine Heimatregion fand dieses Ansinnen alsbald eine konkrete Adresse.

 


Lions-Club aus Xanten kommt zum Snoezelen
von Klaus Adam (Mitteldeutsche Zeitung Web-Ausgabe 15.06.2014)

Ein Jahr, nachdem die Elbeflut 2013 die erst ein Jahr alte Kindertagesstätte „Haus der kleinen Elbspatzen“ zerstörte, legen die Mitglieder des Lions-Clubs auf ihre Spende noch etwas drauf. Das Geld wird für den Snoezelraum verwendet.


Tagesstättenleiterin Janet Leder (li.) und Zahna-Elsters Bürgermeister Peter Müller (Freie Wähler, re.) begrüßten die Xantener Lions Reinhold Schulte, Axel Keller und den Wittenberger Peter Herrmann (v. li.) in der sanierten Kindereinrichtung und führten sie durchs Haus. (BILD: Thomas Christel)

Elster/MZ. Vor einem Jahr standen Axel Keller und seine Frau Stefanie vom Xantener Lions-Club (Nordrhein-Westfalen) bestürzt in der flutverwüsteten Tagesstätte „Haus der kleinen Elbspatzen“. Am Sonnabend nun überzeugten sie sich davon, wie die Spende ihres der Wohlfahrt dienenden Clubs umgesetzt wurde. Weil Axel und Stefanie Keller ihre in Kropstädt und Wittenberg lebenden Eltern, beide stammen nämlich von hier, besuchen, nutzten sie die Gelegenheit zu einem Abstecher nach Elster.

Und hatten gleich den Xantener Lions-Präsidenten Reinhold Schulte mitgebracht. Sie und der Arzt Peter Herrmann vom Wittenberger Lions-Club, der seinerzeit die 5.000-Euro-Spende übermittelte, staunten nun nicht schlecht, was aus der damals nicht mehr nutzbaren Tagesstätte geworden ist, und insbesondere, wie der Snoezelraum ausgefallen ist, für den sie das Geld zweckgebunden hatten. Da die Wittenberger erfuhren, dass das Geld von damals nicht ganz reichte, brachte Herrmann nochmal einen Spendenscheck über 1.500 Euro mit. Am liebsten hätten sich die Besucher nun für länger im Snoezelraum ihren Träumen hingegeben.

 


Kindertagesstätte „Haus der kleinen Elbspatzen“ Ein Genuss der anderen Art
Fazit: Lions aus Xanten und Wittenberg zufrieden mit Verwendung der Spenden.
Medien-Treff Elster Text: Klaus Adam 14.06.2014

Am liebsten hätten sie sich länger hier niedergelassen. Doch ausprobieren müssen sie die knallgelben Sitze in verschiedenen Ebenen schon und zumindest einen kleinen Eindruck genießen, wie ihn die Elsteraner „Elbspatzen“ in ihrer Tagesstätte nun regelmäßig haben dürfen. Axel Keller und Reinhold Schulte aus Xanten sowie Peter Herrmann aus Wittenberg - alle drei sind Vorstände ihrer heimischen Lions-Clubs – haben sich am Sonnabend genüsslich im Snoezelraum des „Haus der kleinen Elbspatzen“ ausgestreckt. Nur, dass Janet Leder das Deckenlicht für die Fotografen einschaltet, holt sie zurück in die Wirklichkeit. Doch sie freuen sich sichtlich, wie der Raum im Zuge der Sanierung nach der Elbeflut vor genau einem Jahr geworden ist.

Denn die 5000 Euro, die der Lions-Club aus Nordrhein-Westfalen nur wenige Wochen nach dem Hochwasser an die Tagesstätte überwies, sollten zweckgebunden in diesem Raum fließen (siehe auch „Träumerisch Stress abbauen“). „Wir hätten ihn uns wohl ansonsten nicht leisten können, zumindest nicht gleich und schon gar nicht in dieser Ausstattung“, konstatiert Janet Leder, die Leiterin der Kindereinrichtung. Die war gerade erst ein reichliches Jahr in Betrieb, als das Hochwasser der Elbe 35 Zentimeter drin stand.

„Man wird es kaum glauben, wie gestresst heute schon Kinder sein können“, umschreibt Janet Leder, für wie wichtig sie diesen Raum hält. Zwar gab es ihn auch schon vor der Flut. Aber diese Ausstattung machte erst die Spende der Xantener Lions möglich, die der Wittenberger Verein über seine Konten weiter leitete, wie Peter Herrmann informierte. Seine Wittenberger Lions hatten erfahren, dass das Geld noch nicht ganz reichte für den auch von Xantener Seite gewünschten Zweck. So hatte er neben Schulte, der seinerseits die symbolischen 5.000 Euro nochmal unterm Arm hielt, einen gleichen Scheck mit Wittenberger Lions-Absender dabei, auf dem die Summe von 1.500 Euro ausgewiesen war. „Wir sind froh, es geschafft zu haben, dieses Geld nachzuschießen – neben den anderen Verpflichtungen, die wir schon eingegangen sind“, merkte der Wittenberger Arzt an.

Für den Xantener Lions-Präsidenten Reinhold Schulte war die Spende die erste Amtshandlung nach seiner Wahl im vergangenen Jahr. Und für die Lions vom Niederrhein war es das erste Engagement überhaupt in einem anderen Bundesland. Angestoßen hatte es damals wie berichtet Axel Keller. Der geborene Kropstädter lebt und arbeitet mit seiner Frau, die ebenfalls aus Wittenberg stammt, seit der Wende in Nordrhein-Westfalen. Keller ist Ingenieur für Lebensmitteltechnik. Für seine Mitstreiter stand fest, angesichts der riesigen Hochwasserschäden 2013 in vielen Regionen der Bundesrepublik wirksam zu werden. Durch den persönlichen Draht Kellers in seine Heimatregion fand dieses Ansinnen alsbald eine konkrete Adresse.


v.l.: Janet Leder, Reinhold Schulte, Axel Keller, Peter Herrmann und Peter Müller freuen sich über den wunderbaren Snoezelraum in Elsters Tagestätte. Bild: Thomas Christel

 


Adventskalender: Issumerin gewinnt die Romreise
Rheinische Post 28.01.2014

Xanten (RP) Den diesjährigen Hauptgewinn bei der Verlosung der Lions-Adventskalender, eine Flugreise nach Rom, hat Monika Exner aus Issum gewonnen. Der "Gewinnkalender" trug die Nummer 3094 und wurde bei der Volksbank in Alpen gekauft. Sie ist seit vielen Jahren ein begeisteter Fan des Adventskalenders. Mit ihren Gatten wird sie im Frühjahr die Reise antreten. Im Beisein der Sponsoren (Dr. Klaus Paul, Jens Weber, und Christof Schneiderat) wurde der Preis im Hotel van Bebber übergeben. Von Präsident Reinhold Schulte gab es noch einen Blumenstrauß. Seit der Gründung 2004 unterstützt der Lions Club soziale Projekte in Alpen, Sonsbeck und Xanten, Oberhausen oder Projekte in der Partnerstadt Beit Sahour (Palästina).


Von links: Christof Schneiderat, Ehepaar Exner, Dr. Klaus Paul, Jens Weber und Präsident Reinhold Schulte.

 


I.S.A.R. dankt für große Unterstützung
von Josef Pogorzalek (Rheinische Post 24.01.2014)


Mark Rösen (Mitte) mit (von links) Ulrich Holtbrink (Volksbank Niederrhein), Bürgermeister Christian Strunk, Reinhold Schulte (Lions Club) und RP-Redaktionsleiter Dirk Möwius, der die Veranstaltung in der Mensa moderierte. FOTO: Fischer, Armin

Xanten. Mark Rösen aus Wardt berichtete vor RP-Lesern über den Einsatz nach der Sturmkatastrophe auf den Philippinen.

Mit einem "Schock-Effekt" begann Mark Rösen seinen Vortrag in der Mensa des Stiftsgymnasiums. Ein kurzer Film über den Katastropheneinsatz der I.S.A.R. auf den Philippinen zeigte nicht nur beeindruckende Bilder völlig zerstörter Städte. Auch Menschen, die durch herumfliegende Trümmer schreckliche Verletzungen erlitten hatten, waren in dem Streifen zu sehen. Auf einen Schlag wurde den Besuchern der Mobilen Redaktion der Rheinischen Post bewusst, was Rösen später in einem ironischen Satz zusammenfasste: "Wir machen keinen Klassenausflug." Nein, die Männer und Frauen der I.S.A.R. Germany – 120 sind es insgesamt – leisten in aller Welt Hilfe, ob nach Katastrophen wie dem Erdbeben in Haiti 2010 oder dem Tsunami in Thailand 2004. Auch humanitäre Hilfe gewährt der eingetragene Verein. In Kenia unterstützt er zum Beispiel ein Waisenhaus für Flüchtlingskinder.

Mark Rösen, Pressesprecher der 2003 gegründeten Hilfsorganisation, berichtete gestern Abend über die breitgefächerte Arbeit der I.S.A.R. – vor allem über den Einsatz im November 2013 auf den Philippinen, wo ein Taifun gewütet hatte. Für die Krankenschwester Inge Wortmann war es der erste Auslandseinsatz. In bewegenden Worten schilderte sie, wie diszipliniert schwerst verletzte Menschen – darunter viele Kinder und Jugendliche – sich in die Warteschlangen einreihten und wie dankbar die Menschen für die Hilfe der "German Doctors" waren.

Während die I.S.A.R. in der Stadt Palo Tausende von Menschen medizinisch versorgte, lief am Niederrhein eine "Hilfsaktion" für die ausschließlich auf Spenden angewiesenen Retter an: Die Volksbank Niederrhein und die Rheinische Post starteten die Aktion "Gemeinsam helfen". Obwohl sie offiziell abgeschlossen ist, geht immer noch Geld auf dem Spendenkonto ein. "Heute noch gab es eine Buchung", berichtete Ulrich Holtbrink von der Volksbank, der ankündigte, dass das Konto, auf das mehr als 600 Einzelspender bisher fast 107 000 Euro für die I.S.A.R. eingezahlt haben, weiter geöffnet bleibt.

Nicht nur Volksbank und RP engagierten sich für die I.S.A.R – auch die Stadt Xanten zählte (und zählt) zu den Unterstützern. Sie organisierte den gestrigen Abend in der Mensa. Auch Schulen wirkten beim gemeinsamen Helfen tatkräftig mit, die Viktor-Grundschule oder auch die Marienschule. Die Schülerinnen Jasmin Burkard, Johanna Roemer und Jule Heuberg (ihr Onkel Ralf Heuberg ist I.S.A.R.-Mitglied) erzählten gestern über die Aktionen an der Marienschule, darunter ein Kuchenverkauf in der Pausenhalle, Sparschweine in den Klassen und eine Tombola beim Tag der offen Tür. Insgesamt 3150 Euro konnten die Marienschülerinnen auf diese Weise sammeln. Zum großen Kreis der Helfer gehörten auch die Service Clubs. Die Xantener Lions waren gestern in Person ihres Präsidenten Reinhold Schulte vertreten. "Eine Gesellschaft kann froh sein, solche Leute zu haben", lobte er die I.S.A.R.

Alle Spenden werden gut angelegt, versprach Rösen. Zurzeit sind zwei Mitglieder der I.S.A.R. in Palo, um in Zusammenarbeit mit örtlichen Behörden Projekte anzubahnen, wie den Aufbau einer medizinischen Praxis in Palo und die Schulung von Philippinos in Deutschland zu Katastrophenhelfern. Einen Teil der Spenden wird die I.S.A.R. aber in neue Ausrüstung investieren. Denn, so Rösen, "Der nächste Einsatz kommt."


Das ist das Camp von I.S.A.R. auf den Philippinen

"Aktion Gemeinsam Helfen", Volksbank Niederrhein, Konto 7016277040, BLZ 35461106

 


Dank Adventskalender eine neue Tür für den Fuxbau
Niederrhein Nachrichten 08.01.2014

Lions Club Xanten unterstützt die Sonsbecker Pfadfinder, Lob von Bürgermeister Giesbers.

SONSBECK/XANTEN. Rechtzeitig vor Weihnachten haben die Sonsbecker Pfadfinder eine neue Eingangstür für ihren Fuxbau. Im Beisein von Bürgermeister Leo Gisbers und Lions Präsident Reinhold Schulte wurde die vom Lions Club Xanten finanzierte Eingangstür übergeben.


Über die neue Eingangstür des Fuxbaus freuten sich (von links): Bürgermeister Leo Gisbers, Saskia Medzech, Jan-Lennart Lüke, Christin Langen, Dieter Fürtjes (Lions Schatzmeister) und Reinhold Schulte (Lions Präsident), Foto: privat

Am letzten Arbeitstag vor Weihnachten wurde endlich die neue Eingangstür im Fuxbau der St. Georg Pfadfinder eingebaut. Rechtzeitig vor der Heizsaison, denn die alte Tür war seit Jahren nicht dicht, so dass es im Winter im Flur immer kalt und zugig war. Auch war die Tür nicht einbruchssicher.
Im September wandten sich die Sonsbecker Pfadfinder an den Lions Club Xanten und trugen ihr Anliegen selbst vor. Neben dem Schutz der im Fuxbau gelagerten Ausrüstung war die Senkung des hohen Energieverbrauchs durch die undichte Tür das Argument. Da die Pfadfinder auch die laufenden Kosten des Fuxbaus tragen, schmerzten besonders die unnötig hohen Heizkosten, da dann für die Aktivitäten Geld fehlte.
"Der Vortrag der Sonsbecker Pfadfinder über ihre Jugendarbeit und ihr Anliegen war schlüssig und fundiert. Die Fotos von der Tür zeigten eindeutig die Mängel, es bestand akuter Handlungsbedarf. Wegen der hervorragenden Jugendarbeit der Sonsbecker Pfadfinder wurde einstimmig vom Lions Club Xanten sofortige Unterstützung signalisiert", sagte Lions Präsident Reinhold Schulte. Bei der Einholung und Bewertung der Angebote von heimischen Handwerkern unterstützten die Lions-Mitglieder Dieter Fürtjes (Schatzmeister) und Wolfgang Lüke die Pfadfinder und begleiteten das Projekt.

Ein Hauptanliegen des Lions Club Xanten ist insbesondere die Unterstützung von Jugendarbeit. Die Finanzierung der neuen Eingangstür ist auch eine Anerkennung für die von den Pfadfindern geleistete Jugendarbeit ins Sonsbeck. Schon 2011 unterstützte der Lions Club Xanten mit einer Spende die Pfadfinder bei der Ausstattung der Küche im Fuxbau. Das Führungsteam um Saskia Medzech, Christin Langen und Jan-Lennart Lüke zeigten stolz ihre neue Eingangstür und bedankten sich beim Lions Club Xanten. Auch Bürgermeister Leo Gisbers dankte im Namen der Gemeinde Sonsbeck für die Unterstützung und Finanzierung der neuen Eingangstür. Leo Gisbers erläuterte dem Lions Club die wechselvolle Geschichte des Gebäudes, welches durch die Pfadfinder dann renoviert wurde und wo wertvolle Jugendarbeit in Sonsbeck geleistet wird.

Seit der Gründung 2004 unterstützt der Lions Club Xanten diverse soziale Projekte in Alpen, Sonsbeck und Xanten. Diese werden aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden sowie den Einnahmen aus den Activities und dem Adventskalenderverkauf finanziert. Der größte Teil der Mittel wird aus dem Verkauf der Lions-Adventskalender erlöst. Die Preise für den Adventskalender werden wiederum von den vielen Sponsoren aus Alpen, Duisburg, Moers, Sonsbeck, Uedem und Xanten gestiftet, die dadurch indirekt und auch direkt durch die Spenden oder Verkauf der Adventskalender diverse Förderprogramme oder soziale Projekte von Vereinen, Institutionen oder Initiativen aus Alpen, Sonsbeck und Xanten unterstützen.

Seit dem Beginn der Activities und des Adventskalenderverkaufs ab 2008 konnten so viele diverse Projekte z.B. für Jugend- und Schulgruppen in Alpen, Sonsbeck und Xanten unterstützt werden. Neben den lokalen oder regionalen Projekten unterstützt der Lions Club Xanten aber auch internationale soziale Projekte z.B. Sight First, das Friedensdorf in Oberhausen oder Projekte in der Partnerstadt Beit Sahour (Palästina) von Xanten. Auch wurde für die I.S.A.R. Germany 2011 eine mobile Wasseraufbereitungsanlage für den Einsatz in Katastrophengebieten finanziert.

 


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