Lions-Club beschenkt Gewinner und Bedürftige
von Lorelies Christian Niederrhein Nachrichten 07.12.2013

Gewinn-Nummern der ersten Woche, Verkaufserlös ist für gute Zwecke


Der Lions-Club Xanten hat die Gewinn-Nummern des Adventskalenders notariell gezogen. Das Foto zeigt Dr. Werner Ohmen in Vertretung für Notar Dr. Ralf Wittkowski, Lions-Vertreter und die Glücksfeen Philine und Constantin Duscha. Foto: privat

XANTEN. Die ersten Türchen am Lions-Adventskalender sind bereits geöffnet. Die NN veröffentlichen wöchentlich die Gewinn-Nummern:
Türchen 1: 2 Eintrittskarten für den Weizhnachtszauber im Schützenhaus für Nummer 68; jeweils 25 Euro Verzehrgutscheine im Café Dams für 366, 2979, 1628, 307 und 2468 sowie eine Kaffeemaschine von Loschelder im Wert von 250 Euro für die Nummer 698.
Türchen 2: acht Einkaufsgutscheine im Wert von 25 Euro der Bäckerei Tebart für die Nummern 2668, 2646, 1792, 2531, 453, 1768, 3431, 2020 sowie vier Einkaufsgutscheine von Swertz über 50 Euro für die Nummern 2895, 2208, 2417 und 1155 sowie Gutscheineder Adler Apotheke über 25 Euro für 2122, 1697, 3015 und 2780.
Türchen 3: Apple IPad 2 für Nummer 3485, 400 Euro in bar für 282, Essen im Landhaus Köpp für 989, Einkaufsgutscheine je 30 Euro von Metzgerei Lemken für 3453 und 3463. Türchen 4: 1 Uhr für 3019, Verzehrgutscheine über 35 Euro für 2527 und 2401, ein Musical-Gutschein für 1405.
Türchen 5: Einkaufsgutscheine über 50 Euro von EDEKA für 1106, und 2612, 2 Bundesliga-Karten für Borussia Dortmund für 1006, jeweils eine Gesichtsbehandlung für 2860 und 1186.
Türchen 6: Einkaufsgutscheine über 30 Euro vom Antiquariat für 285 und 1088, Blumengutscheine über 20 Euro für 2609 und 879, 1 Goldbarren von der Volksbank Niederrhein für 2529.
Türchen 7: Übernachtung mit Frühstück im Landhaus Gatermann für 1329, Massage-Gutscheine in der Praxis Mohr für 3001, 1300, 2113 und 2889, 2 Verzehrgutscheine über 50 Euro im Webdesign Berger für 1938 und 1981.
Wer gewonnen hat, kann den Preis bei den Sponsoren einlösen - alle Modalitäten stehen auf der Rückseite des Kalenders. Alle Angaben ohne Gewähr. In der nächsten Woche werden die Gewinner für die Tage vom 8. bis 14. Dezember veröffentlicht.

 


Mit den Lions Rom-Reise gewinnen
Rheinische Post 02.12.2013

Xanten. Die ersten Gewinner des Lions Club-Adventskalenders 2013 sind gezogen: Losnummer 68 hat zwei Eintrittskarten für den Weihnachtszauber im historischen Schützenhaus im Wert von 150 Euro, gesponsert vom Hotel Neumaier Xanten, gewonnen. Jeweils einen Verzehrgutschein im Wert von 25 Euro von der Bäckerei und Konditorei Café Dams gibt es für die Losnummern 366, 2979, 1628, 307 und 2468. Und für die Losnummer 698 hält das erste Kalendertürchen eine Bosch Kaffeemaschine im Wert von 250 Euro von Frank Loschelder Elektrogeräte bereit. Als Glücksfeen taten Philine (8) und Constantin (5) Duscha ihr Werk. Unter notarieller Aufsicht von Notar a. D. Dr. Werner Ohmen aus Moers zogen die Kinder aus 3500 Losen die Sieger.


Constantin und Philine mit Werner Ohmen (l.), Reinhold Schulte und ihrer Mutter Marie-Christin Duscha

Zum sechsten Mal brachte der Lions Club Xanten seinen Adventskalender heraus. "Er ist inzwischen eine beliebte Institution in Xanten und war innerhalb weniger Tage komplett ausverkauft", so Lions Club-Präsident Reinhold Schulte. 3500 Stück wurden gedruckt. Jeder Kalender ist mit einer Losnummer versehen, mit der an jedem Tag die Gewinnchance auf einen (oder zwei) von insgesamt 204 Preisen winkt. Da hatten Philine und Constantin als Glücksfeen einiges zu tun. Doch die Geschwister hatten Spaß bei der Arbeit. Beherzt mischten sie die Lose durch, wühlten intensiv und zogen mal von oben, mal von tief unten die Gewinnnummern hervor. Für die Hauptpreise kamen auch die gezogenen Losnummern nochmals in den Topf. Die Hauptpreise: eine Städtetour nach Rom für zwei Personen, inklusive Flug, zwei Übernachtungen im Vier-Sterne-Hotel, einem Kulturhighlight und einer Papstaudienz, eine Gartengarnitur mit Tisch und sechs Stühlen sowie ein Wellness-Wochenende für zwei im Sauerland. Diese Glücksnummern werden allerdings erst mit dem 24. Türchen bekanntgegeben. "Der Reiz des Lions-Kalenders ist die Kombination aus wertvollen Preisen und dem Konzept eines klassischen Adventskalenders: Man bekommt jeden Tag eine neue Chance", sagte Schulte. Der Verkaufserlös kommt Projekten des Hilfswerks zugute.

 


Lions Club Xanten: Isabelle Gilles lieferte das Motiv für den Adventskalender
Rheinische Post 28.11.2013

Bei der Suche nach einem Motiv für den Lions-Adventskalender 2013 fragte der Lions-Club Xanten e.V. im letzten Winter bei der Foto-AG des Städtischen Stiftsgymnasium Xanten unter der Leitung von Herrn Ekkehard Below an. So wurde ein Fotowettbewerb ins Leben gerufen und die Schüler gebeten, ihre schönsten Winterbilder aus Xanten, Sonsbeck und Alpen einzureichen. Es wurden viele, auch kreative Fotos eingereicht, die es der Lions-Jury alles andere als leicht machten, das für den Kalender passende Motiv auszusuchen. Man entschied sich schließlich für ein Bild, welches die Kapelle auf dem Fürstenberg im winterlichen Gewand zeigt. Aufgenommen wurde dies von der 15-jährigen Isabelle Gilles.
Zur Belohnung zeichnete Lions-Freund Jochen Thielmann die Hobby-Fotografin mit einem Lions-Kalender im Rahmen der Foto-AG aus. Ende dieser Woche (nächsten Freitag) findet übrigens die Auslosung unter notarieller Aufsicht statt. Der Lions-Club Xanten wünscht allen, die einen Lions-Adventskalender bekommen konnten, viel Glück.

Der Lions Club Xanten wurde im Jahr 2004 gegründet. Es sind die verschiedensten Berufsgruppen vertreten, die ihre unterschiedlichen Erfahrungen und Kenntnisse gemeinsam für wohltätige Zwecke nutzen wollen. Im Vordergrund stehen dabei lokale Projekte und der Erfahrungstausch untereinnander.


Jochen Thielmann (rechts) übergab Isabelle Gilles einen Kalender.



Lions-Quest Programm zur Lehrerfortbildung
LC Rheurdt Niederrhein News vom 15.11.2013

In den Räumen des Julius-Stursberg-Gymnasiums findet von Donnerstag bis Samstag schon zum wiederholten Male eine etwas ungewöhnliche Lehrerfortbildung statt: Lions Quest. 25 Lehrerinnen und Lehrer verschiedener weiterführender Schulen werden von einem speziell ausgebildeten Trainer mit dem von der Lions-Organisation aufgelegten Lions-Quest-Programm vertraut gemacht und darauf vorbereitet, es in der Erprobungsstufe ihrer jeweiligen Schule einzusetzen.


Die Teilnehmer der Veranstaltung von rechts nach links: Stellvertr. Schulleiter JSG Herr Müller, Vizepräs. des LC Fliunnia Herr Neumann, Lions-Quest Beauftragte Frau Dr. Czubayco-Reiß, Seminarleiter Herr Steen und Seminarteilnehmer _

Bei diesem Programm, das auch vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt wird, geht es darum, Schülerinnen und Schülern zu Beginn ihrer Pubertät wirkungsvoll beim Erwachsen-Werden zu unterstützen. Die Lehrerinnen und Lehrer lernen verschiedene Methoden und Arbeitsformen kennen, die dazu beitragen, das Selbstwertgefühl der Kinder zu stärken und deren soziale und kommunikative Fähigkeiten auszubauen. Damit soll u.a. auch ein Grundstein für eine effiziente Suchtvorbeugung gelegt werden, da die Jugendlichen in die Lage versetzt werden, als gestärkte Persönlichkeit eigene Normen und Werte zu finden. Dem allgegenwärtigen Gruppendruck können sie so besser widerstehen und „Nein“ sagen zu Drogen, Alkohol und anderen „Verführern“.

Finanziell ermöglicht wird diese Fortbildung traditionell von den Lions Clubs Rheurdt und Neukirchen-Vluyn; in diesem Jahr beteiligt sich auch der Lions Club Xanten. „Jedes Mal sind wir gerne bereit, die gute pädagogische Arbeit der weiterführenden Schulen der Umgebung mit der Finanzierung dieser Fortbildung zu unterstützen.“, erklärt Dr. Astrid Czubayko-Reiß, Lions-Quest-Beauftragte des Lions-Clubs Rheurdt und zugleich stellvertretende Schulleiterin des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums in Kevelaer, die die Kursteilnehmer im Namen der drei unterstützenden Clubs zusammen mit dem stellvertretenden Schulleiter des gastgebenden Julius-Stursberg-Gymnasiums, Detlef Müller, begrüßte. „Die Unterstützung von Jugendarbeit, Bildung und Erziehung sind ein Kernanliegen der Lions-Clubs.“, so Czubayko-Reiß weiter.

Auch die teilnehmenden Lehrkräfte zeigten sich von den Inhalten und Methoden des Programms und der Fortbildung angetan. Viele sind schon auf die Umsetzung im Unterricht ihrer Schule gespannt. Der Erlös des diesjährigen Kartoffelfestes auf dem Monterkampshof in (Rayen) Neukirchen-Vluyn der Lions-Clubs Rheurdt und Fliunnia wurde für dieses Seminar verwendet.

 


Xantener Lions besiegeln die Freundschaft mit Salisbury
Rheinische Post 12.11.2013

Nun ist es offiziell. Die Jumelage zwischen den beiden Lions Clubs von Xanten und Salisbury fand im Hotel van Bebber, dem Clubhaus der Xantener Lions statt. Initiiert worden war diese Aktion von Ulli Bartsch, damals Lions Präsident. Er hatte die Vorarbeit geleistet, zahlreiche Telefonate geführt und war auch mit den Lions-Freunden Reinhold Schulte (heute Präsident) und Jörg Gilles nach Salisbury gereist, um entsprechend die Weichen zu stellen. Sie waren auch zu der fünfzigsten Charter Feier der Salisbury Lions eingeladen. Bei dieser Gelegenheit wurde eindeutig signalisiert, dass man an einer Verbindung der beiden Clubs interessiert sei. Nun kam im Rahmen eines Austauschbesuchs des Salisbury Circle eine achtköpfige Delegation in Xanten an. Auf dem Programm standen natürlich das Oktoberfest in Wardt, eine Nachtwächterführung, Besuch der Bislicher Insel, Kalkar und Köln. Die englischen Gäste waren von Xanten begeistert. Im Hotel van Bebber wurden nach einem gemeinsamen Abendessen die Urkunden unterzeichnet und die Wimpel ausgetauscht.


Auf dem Foto unterzeichnet Reinhold Schulte (Präsident Lions Club Xanten) die Urkunde, gehalten von Jean Lock (Präsidentin Lions Club Salisbury). Im Hintergrund Ulli Bartsch (links) und Ken Staniforth, die beiden Initiatoren der Jumelage.

 


Lions-Adventskalender 2013 ab heute im Verkauf
Rheinische Post 05.11.2013


Ulli Bartsch (links) und Reinhold Schulte (Präsident) vom Lions Club Xanten sowie Maximilian Dyckmans (Hirsch Apotheke, Mitte) präsentieren den Kalender

XANTEN (RP) Ab heute, 5.November, ist der sechste Adventskalender des Lions Club Xanten für fünf Euro zu haben. In diesem Jahr stehen insgesamt - wie im Vorjahr - 3.500 Kalender zum Verkauf. Jeder Kalender ist gleichzeitig ein Los. 78 Sponsoren aus dem hiesigen Handel, Wirtschaft und Gastronomie haben 204 Preise im Wert von insgesamt 14.182 Euro zur Verfügung gestellt. Der Hauptpreis ist in diesem Jahr ein Traumwochenende in der ewigen Stadt Rom für zwei Personen (zwei Mal Übernachtung / Frühstück in einem Vier-Sterne-Hotel mit Flug, einem Kultur-Highlight und Tickets für die Papst Audienz im Gesamtwert von 1.000 Euro!).

Der Lions-Adventskalender wird an folgenden Verkaufsstellen angeboten:
Alpen: Adler Apotheke an der Burgstraße 20, Volksbank Niederrhein (Lindenallee 11), Frank Fürtjes (Bönninghardter Straße 137).
Sonsbeck: Fritz Werthmanns Friseur (Hochstraße 4), Sport und 2-Rad Nellesen (Hochstraße 51).
Xanten: Hotel van Bebber (Klever Straße), Juwelier Carl Hammans (Marsstraße 7), Hirsch Apotheke (Markt 8), Hoffmann Fernseh-Service (Im Niederbruch 2), Viktor Apotheke (Viktorstraße 15), TRaumfabrik an der Kleverstraße 6, Witzenmann Rhein Ruhr GmbH (Im Niederbruch 11), Tierarztpraxis Dr. Ina Schneiderat in Lüttingen (Hagelkreuzstraße 2)

Weitere Infos: www.lions-xanten.de

 


Eine Spende aus Xanten
Wittenberger Stadtmagazin INGO 29.08.2013

Stefanie, Johanna, Friedrich und Axel Keller hatten sich Ende Juni von Xanten aus auf den 560km langen Weg nach Elster gemacht. Im „Reisegepäck“ befanden sich dabei nicht nur persönliche Dinge, sondern auch Geschenke für die Menschen in unserer Region. Die Kinder trennten sich von einigen ihrer Spielsachen, um sie der Kita „Haus der kleinen Elbspatzen“ zu schenken. „Im Xantener Lionsclub entstand sofort der Gedanke, ein Projekt, das durch die Elbeflut zerstört wurde, finanziell zu unterstützen. Da bekannt ist, dass ich ursprünglich aus der Lutherstadt Wittenberg komme, wurde ich beauftragt, solch ein Objekt zu finden. Unsere Wahl traf nach kurzer Verständigung mit dem hiesigen Lions-Club auf die Kita in Elster. Als Soforthilfe haben wir heute einen Scheck über 5.000 Euro mitgebracht, und können gleichzeitig versprechen, dass wir noch weitere Mittel sammeln werden“, so Axel Keller.


Spendenübergabe im Snoezelraum.

Sehr erfreut über diese Unterstützung aus dem Rheinland zeigten sich Janet Leder, Kita-Leiterin und Bürgermeister Peter Müller. „Die Schäden in Elster und Listerfehrda sind fast noch höher als beim Elbehochwasser 2002. Wir hoffen, dass die Dammbauarbeiten, die in diesem Sommer beginnen und bis zum Oktober 2014 gehen, die zukünftige Situation wesentlich entspannt. Doch jetzt müssen wir zunächst die Räume der früheren Kita als Zwischenlösung wieder herstellen und parallel dazu die umfangreichen Schäden am neuen Gebäude beseitigen“, so Peter Müller.


Johanna und Friedrich übergaben ihre persönlichen Spenden.

Die Kita-Leiterin und ihr Team wünschen sich, dass sie in der Vorweihnachtszeit wieder in ihr schönes Domizil einziehen können. Sie zeigt den Gästen aus Xanten am Niederrhein danach die vom Hochwasser betroffenen Räumlichkeiten. Bei der Besichtigung des Snoezelraums werden sich alle Beteiligten schnell einig, dass hier die Mittel aus Xanten eingesetzt werden. „Ich werde unseren Clubmitgliedern vorschlagen, dass wir für alle Kosten, die bei der Renovierung dieses tollen Raums notwendig sind, aufkommen“, versprach Axel Keller. Unterstützung bekam er dabei auch noch von Dr. Peter-Hendrik Herrmann, der für die Wittenberger Lions beim Vor-Ort-Termin dabei war. „Auch unser Club will sich für die Schadensbeseitigung an dieser Kindereinrichtung engagieren. Das wird eine gute Zusammenarbeit zwischen Lions Clubs aus Ost und West".

 


Ehemaliger Kropstädter hilft nach der Flut.
von Gabi Zahn (Mitteldeutsche Zeitung - Jessener Land 18.07.2013)

Mit 5.000 Euro unterstützt der Xantener Lions Club aus dem Niederrhein den Wiederaufbau der Tagesstätte „Haus der kleinen Elbspatzen“ in Elster. Eine großzügige Spende, die der vom Hochwasser betroffenen Einrichtung bei Wiederaufbau hilft.


Auch die Kinder von Familie Keller, Johanna und Friedrich, möchten helfen und haben Spielzeug für die Elsteraner Kinder mitgebracht. (Bild: Gabi Zahn)


ELSTER/MZ - Die Freude darüber, dass sie im Auftrag des Lions Clubs Xanten (Niederrhein) helfen können, steht Axel Keller und seiner Ehefrau Stefanie ebenso ins Gesicht geschrieben, wie den Menschen, die diese Unterstützung entgegennehmen: die Elsteraner Tagesstätten-Leiterin Janet Leder und Bürgermeister Peter Müller (Freie Wähler). Mit 5.000 Euro will der Xantener Lions Club den Wiederaufbau der Tagesstätte "Haus der kleinen Elbspatzen" unterstützen. Nur wenige Tage hat es gebraucht, bis diese großzügige Spende vom Niederrhein ihr Ziel erreichte.

Zahnaer Arzt vermittelt
Bilder und Nachrichten vom Hochwasser an der Elbe und dessen Folgen, die der gebürtige Kropstädter Axel Keller in Xanten aus seiner Heimat sieht, beunruhigen ihn sehr. Ebenso geht es seinen Mitstreitern im Lions Club. Der will helfen, so viel steht fest - und nimmt zunächst Verbindung nach Wittenberg auf. Von dort kommt die Antwort: "Bei uns ist es nicht ganz so schlimm. In Elster sieht es katastrophaler aus. Die neue Kindertagesstätte ist vollkommen hinüber." Also erfolgt die Kontaktaufnahme in die Elbgemeinde recht unkompliziert über das Wittenberger Lions-Club-Mitglied Peter-Hendrik Herrmann aus Zahna, der Janet Leder und Peter Müller informiert. Nun kam Familie Keller gemeinsam mit ihren Kindern Johanna (9) und Friedrich (6) nach Elster. Weil Johanna und Friedrich selbst etwas dazu beitragen wollen, dass sich die jüngsten Elsteraner in ihrem "Ausweichquartier" in der Molkereistraße wohlfühlen, haben sie aus ihren Kinderzimmern Spielzeug mitgebracht. Beim Besuch der neuen Tagesstätte steht den Kellers die Betroffenheit ins Gesicht geschrieben: Es sei noch etwas anderes, den Zustand nach der Flut mit eigenen Augen zu sehen, als Bilder und Nachrichten über die Medien wahrzunehmen, lassen sie wissen. Nach einem Rundgang entscheidet Axel Keller, dass die Spende konkret zum Wiederaufbau des Snoozle-Raumes verwendet werden soll. Dass es eine solche Entspannungsmöglichkeit für die Kinder gegeben hat, beeindruckt ihn und seine Familie nachhaltig. "Darauf soll die Kita auch künftig nicht verzichten. Ich bin sicher, dass unsere Clubmitglieder einverstanden sind und das Geld dafür gut angelegt ist", bekräftigt Keller.

Wimpel verheißt Zusage
Die Übergabe des Wimpels des Lions Clubs Xanten an Janet Leder gilt als Spendenzusage und wird von den Elsteranern mit einem herzlichen Dankeschön und vielen Grüßen an den Verein entgegengenommen. Keller verspricht, dass die 5 000 Euro gewissermaßen eine Starthilfe sind und die Xantener auch weiterhin unterstützen wollen. Für den direkten "Draht" nach Elster sorgt Peter-Hendrik Herrmann und erfüllt damit nur zu gern die Bitte der Gäste, das Projekt weiter zu betreuen. "Wir haben in unserer Praxis in den vergangenen Wochen sowohl von der Flut betroffene Menschen als auch Helfer behandelt, die oft sowohl körperlich als auch psychisch über ihre Grenzen gegangen sind", berichtet der Arzt aus Zahna. Daher sei es eine höchst ehrenwerte Sache mitzuhelfen, dass die Folgen so schnell und so gut wie möglich beseitigt würden.
Axel Keller macht im Gegenzug deutlich, dass er davon ausgeht, dass auch die 25 000-Einwohner-Stadt Xanten uneigennützige Hilfe von anderen Menschen bekommen würde, wenn es dort durch Naturgewalten einen solch verheerenden Schaden geben würde. Er verabschiedet sich mit den Worten: "Bei uns hat man viel für den Hochwasserschutz getan. Wir wünschen den Einwohnern von Elster, dass sie bald über einen ebenso guten Schutz verfügen mögen."

Große Summe
Beinahe eine Schnapszahl: Genau 66.626,67 Euro betrug am Mittwochmorgen das Spendenaufkommen für die flutgeschädigte Elsteraner Kindertagesstätte auf dem Konto der Stadtverwaltung Zahna-Elster. Dort wartet man derweil sehnsüchtig auf die Bewilligungsbescheide bzw. zumindest erst einmal auf die Richtlinien für die Förderung der Sanierung des Objektes. In der Tagesstätte sucht man nach Freiwilligen, die weiter den Fußboden herausschlagen, damit er langsam austrocknen kann.

 


Reinhold Schulte jetzt neuer Präsident des Lions Club Xanten.
Aktuelles Projekt unterstützt überflutete KiTa in Wittenberg

Niederrhein Nachrichten 17.07.2013


Heinz Roters (r.) übergab den Staffelstab der Präsidentschaft an Reinhold Schulte. Foto: privat

XANTEN. Die traditionelle Präsidentschaftsübergabe des Lions Club Xanten fand im Haus Thomas statt, wo eine stolze Bilanz gezogen werden konnte und der Staffelstab an den neuen Präsidenten Reinhold Schulte übergeben wurde.
Im vergangenen Präsidentschaftsjahr konnten erstmals ein Kulturprojekt, die Restaurierung des Viktor-Schreins im Rahmen des Domjubiläums sowie acht soziale Projekte mit insgesamt über 20.000 Euro durch die Lions gefördert werden. In der Antrittsrede des neuen Präsidenten wurde dann auch wegen der vergangenen Flutkatastrophe aus aktuellem Anlass über das neueste Projekt abgestimmt. Die Mitglieder des Lions Club Xanten stimmten geschlossen für die Leistung akuter Hilfe beim Projekt „Kindertagesstätte in Zahna-Elster in Zusammenarbeit mit dem Lions Club Wittenberg“.

Es wird ein angemessener Betrag für die akute Hilfe zur Verfügung stellt, um die Notlage zu lindern und den Kindern wieder einen regulären Betrieb der Kita schnellstmöglich zu ermöglichen. Die Durchführung und Abwicklung der Maßnahmen vor Ort wird dabei vom Lions Club Wittenberg geleistet, die über die lokale Sachkenntnis und Erfahrung aus dem letzten sogenannten „Jahrhunderthochwasser von 2002“ verfügen. Selbstverständlich wird auf die richtige und angemessene Verwendung der Mittel gemeinsam geachtet. Lionsfreund Axel Keller, der aus Wittenberg stammt, hatte die ersten Kontakte geknüpft und betreut das Projekt für den Lions Club Xanten. Die Solidarität zwischen Lions Clubs stellt eine besondere Motivation dar und ist für Lions selbstverständlich. Schulte: „Schließlich leben wir am Rhein, wo es auch Hochwasser geben könnte. Dann sind wir auch glücklich, wenn uns Lionsfreunde aus Deutschland mit Spenden und Logistik schnell helfen.“

Reinhold Schulte ist Diplom-Ingenieur bei einem großen regionalen Wasser- und Energieversorgungsunternehmen. Er ist im achten Jahre ein „Löwe“ und stammt aus Ostwestfalen. Seit 1995 wohnt er mit seiner Familie (2 Töchter) in Xanten und ist hier heimisch geworden.

 


Bilder und Bücher zum Thema „Tod und Trauer“
Niederrhein Nachrichten 19.06.2013

Tod und Trauer sind nicht unbedingt Themen, über die junge Menschen allzu häufig sprechen. Im Gegenteil, manchmal wissen Jugendliche gar nicht, wie sie damit umgehen sollen, wenn sie plötzlich mit dieser Thematik konfrontiert werden. Die ambulante Hospizgruppe der Malteser Xanten-Sonsbeck hat nun in Xanten Schulen besucht, um sich gemeinsam mit den Schülern mit den Sterben, dem Tod und der Trauer danach auseinanderzusetzen. Innerhalb vieler Gespräche und im Rahmen einer Unterrichtsreihe bewiesen die Schüler ihre Kreativität auch zu diesem ungewöhnlichen Thema und es entstanden die unterschiedlichsten Arbeiten, von denen auch die Hospizler beeindruckt waren. Am Wochenende wurde im Xantener Rathaus eine Ausstellung mit den Werken der Schüler eröffnet, die noch einen Monat lang zu sehen ist. Gesponsort wurde das Projekt vom Lions Club Xanten, dessen Präsident Heinz Rothers (2.v.l.) am Wochenende auch die Ausstellung besuchte.


NN-Foto: Theo Leie

 


Bilder über Leben, Liebe und den Tod
von Rita Hansen (Rheinische Post 15.06.2013)

Xanten/Sonsbeck (RP). Die Hospizgruppe Xanten-Sonsbeck hat ein Schülerprojekt gestartet. Erstes Ergebnis ist eine Ausstellung im Xantener Rathaus.

Krankheit, Tod und Trauer - Themen, die viele nicht gerne besprechen, bevor sie unmittelbar davon betroffen sind. Ganz anders hingegen der Ansatz der ambulanten Hospizgruppe der Malteser Xanten-Sonsbeck. Hier möchte man den Kindern und Jugendlichen die Angst vor dem Tabuthema nehmen und sie zu einer ersten Auseinandersetzung damit anregen. Dazu gingen Martina Zimmer, stellvertretende Koordinatorin, und Lisa Köpp, zeitweilig unterstützt von vier weiteren Mitgliedern der Gruppe, in die neunten und zehnten Schuljahre der Xantener Schulen.


Martina Zimmer und Lisa Köpp von der Hospizgruppe mit einigen der Arbeiten, die ab morgen in Xanten zu sehen sind. Foto: armin fischer

Das Einsatzgebiet der Hospizgruppe umfasst Xanten, Sonsbeck, Uedem und Goch. Insgesamt 50 Mitglieder betreuten im vergangenen Jahr sterbenskranke Menschen – und ihre Familien. "Wir hatten zuletzt viele Abschied nehmende Kinder, die Elternteile verloren haben", berichtet Martina Zimmer über das Entstehen der Idee zum Schüler-Projekt.

Theoretisch und kreativ setzten sich die Hospiz-Mitarbeiterinnen zusammen mit den Schülern mit "Vergänglichkeit" und dem "was kommt danach" auseinander. Ein kleiner Wurm, der aus einem faulenden Apfel in der Stuhlkreismitte gekrochen kam, brach nicht nur das Eis. "Es war, als gebe er ein Metamorphose-Beispiel für ein neues Leben", erinnern sich Martina Zimmer und Lisa Köpp. Bewusst zu zweit, in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Lehrer, arbeiteten die Hospizler mit den jungen Leuten. So konnten Emotionen aufgefangen und verarbeitet werden. Im Bemühen der Eltern, die Kinder zu schützen, gebe es für viele Kinder und Jugendliche innerhalb der Familien keinen Raum, erlittene Trauer ausleben und aushalten zu können.

Durch die Präventionsarbeit in den Schulen möchten die aktiv im Dienst stehenden Hospizmitarbeiterinnen erreichen, dass das Thema "gesellschaftlich etabliert wird." Die 138 Schüler, die an dem Projekt "Hospiz und Schule" teilnahmen, sind dabei "Multiplikatoren, die den Gedanken weitertragen."

Nach leichten Startschwierigkeiten stellten die Projektbetreuer fest, dass "Hospiz und Schule" im Rahmen einer Unterrichtsreihe am effektivsten zu gestalten war. Lehrer und Schüler waren dann vorbereitet. Martina Zimmer ist noch immer beeindruckt von dem, was sie in den Klassen und Kursen erlebt hat. "Wir gingen total begeistert aus den Stunden raus. Da steckt so viel dahinter, was die Jugendlichen sagten. Das war einfach großartig." Gespräche und kreative Auseinandersetzung mit der Thematik wechselten sich ab. So entstanden seitens der Schüler Skulpturen und Bilder über "Werden und Vergehen", das "Danach" und "Leben und Trauer". Teils tröstlich, teils nachdenklich stimmend. Manche herausfordernd, andere Fragen hinterlassend. Auf alle Fälle sehenswert. Die Ergebnisse werden ab heute im Sitzungssaal des Xantener Rathauses ausgestellt. Das Projekt "Hospiz und Schule" bildet nur den Anfang dessen, was die Malteser-Hospizgruppe Xanten-Sonsbeck für die Zukunft plant. "Wir möchten in die Kinder- und Jugendarbeit einsteigen", sagt Martina Zimmer.

Hospizgruppe berichtet über ihre Arbeit

Lions Die Durchführung von "Hospiz und Schule" mitsamt der Ausstellung wurde durch die Unterstützung des Lions Club Xanten möglich gemacht.

Beginn Die Bilderausstellung ist ab heute, 15. Juni, 11 Uhr einen Monat lang im Xantener Rathaus zu den Bürozeiten zu besichtigen.

Aktionstage Heute und morgen sind die Mitglieder der ambulanten Hospizgruppe der Malteser von jeweils 11 bis 16 Uhr im Rathaussaal. Dann werden neben den erarbeiteten Bildern und Skulpturen der Schüler auch Bücher und Schautafeln ausgestellt. Zudem berichten die Hospizler von ihrer Arbeit mit den Menschen.

 


Zur Viktor-Tracht glänzt der Schrein im neuen Glanz
Lions Club Xanten ermöglicht Restaurierung des Viktor-Schreins

Niederrhein-Nachrichten 15.05.2013


Im Gespräch (v.l.): Xantener Lions Club Präsident Heinz Roters, Elisabeth Maas vom Stiftsmuseum Xanten und der Past-Präsident der Lions Ulli Bartsch Foto: privat

XANTEN. Der Viktor-Schrein im Hochaltar des Xantener Doms wird rechtzeitig vor der Großen Viktor-Tracht im Oktober dieses Jahres anlässlich des Dom-Jubiläums restauriert und konserviert. Der Kölner Domgoldschmied Peter Bolg wird dafür im September für zwei Wochen seine Werkstatt in einen klimatisierten Raum des Xantener Stifts-Museums verlegen. Ermöglicht wird die Sicherung des ältesten aller rheinischen Schreine - älter noch als der Dreikönigschrein im Kölner Dom - durch die Einzelspende eines Xantener Lions-Mitglieds und durch die Unterstützung des Hilfswerkes des Xantener Lions Clubs.

Elisabeth Maas, stellvertretende Leiterin des StiftsMuseums Xanten, ist deshalb zwar nicht sorgenfrei, doch sie kann der Großen Viktor-Tracht im Oktober gelassener entgegensehen. Im Gespräch mit dem amtierenden Lions-Präsidenten Heinz Roters, dem Past-Präsidenten Ulli Bartsch und Richard Lucas-Thomas, Vorsitzender des Xantener Lions-Hilfswerkes, erläuterte sie die nun möglichen Sicherungsmaßnahmen am bedeutendsten Einzelkunstwerk im Xantener Dom und informierte auch, dass bereits 1991 Peter Bolg bei einer Untersuchung des Schreins in Xanten auf die dringend erforderlichen Punkte der Restaurierung und Konservierung am Schrein hingewiesen hat.

Der Viktor-Schrein ist nicht nur ein bedeutendes Kulturgut im Rheinland, sondern auch ein wichtiges Zeugnis der Xantener Stadtgeschichte. Denn seine eigene Geschichte als Reliquienschrein ist beinahe lückenlos dokumentiert. In ihm befinden sich neben den Reliquien auch stadtgeschichtliche Urkunden - inzwischen 17 an der Zahl; die 18. Urkunde wird anlässlich des Dom-Jubiläum hinzugefügt. Die älteste Urkunde ist von 1129. Elisabeth Maas: „Die Urkunden sind die ältesten nichtarchäologischen Zeugnisse der Stadtgeschichte, denn bei den verheerenden Bränden von 1106/09 wurden die meisten Urkunden und Akten Raub der Flammen.“
Als Eichenholzkiste wurde der Schrein zunächst 1129 gezimmert; parallel wurde ein Reliquienschrein in Hausform in Auftrag gegeben. Auftraggeber war der damalige Xantener Propst Gottfried. Um 1150 war der Schrein schließlich fertig; er diente nach seiner Fertigstellung zur Aufnahme von Reliquien des hl. Viktor sowie weiterer Heiliger. Sein Standort war stets der Hochaltar. Obwohl der Schrein im Mittelalter bei verschiedenen Beraubungen kostbare Edelsteine verloren hat, nimmt er eine besondere Stellung in der Kunstgeschichte des Rhein-Maas-Landes ein, wie Elisabeth Maas erläuterte. „Er steht in Beziehung zu den großen Zentren der Goldschmiedekunst seiner Zeit in Maastricht und Köln.“

„Der Viktor-Schrein ist neben seiner kunstgeschichtlichen und religiösen Bedeutung auch der Nucleus der Stadt Xanten“, begründet Lions-Präsident Heinz Roters das Engagement der Xantener Lions. Ohne Rückblick auf die Vergangenheit sei die Zukunft nicht zu meistern. Roters schlägt den Bogen vom Schrein zur Krypta im Dom: „Beide stehen für Menschen, die ihr Leben für ihre Standfestigkeit im Glauben hingegeben haben.“

Im Zusammenhang mit dem Domjubiläum unterstützt der Lions Club auch eine Aktion für Xantener Schulen, die gemeinsam mit der Dombauhütte Domfenster gestalten.

 


Probelaufen in der neuen Kneipp-Anlage
von Bianca Mokwa (Rheinische Post 07.05.2013)

Geldern. Auf dem Gelände der Wohnanlage St. Bernadin in Kapellen gibt es zwei neue Wasserbecken. Arme und Beine können ab sofort gesundheitsfördernd trainiert werden. Ein Projekt mit vielen Helfern.


Madita zeigt wie es geht: Richtig kneippen im neuen Becken von St. Bernadin in Kapellen. Foto: Gerhard Seybert

Die einen fanden es erfrischend, die anderen bekamen eine Gänsehaut. Bei strahlendem Sonnenschein wurde die neue Kneipp-Anlage von St. Bernadin Kapellen eingeweiht. Wie es geht, das zeigte die neunjährige Madita Braas den ersten Besuchern der Anlage. Mit der einen Hand raffte sie das Kleid hoch, dann ging sie im Storchenschritt durch das Wasser, bis es ihr über die Knie reichte. Zu kalt fand die Neunjährige es auf keinen Fall. "Mittel. Aber das liegt bestimmt daran, dass ich schon oft gekneippt habe." Dörte Dreher-Peiß, Vorsitzende des Kneippvereins Xanten-Uedem-Sonsbeck, gab den Anwesenden die passenden Tipps fürs richtige Kneippen. "Immer mit warmen Füßen ins Wasser", rät sie. Und Arme und Beine sollten nie gleichzeitig gekneippt werden, sondern mit einer Pause dazwischen. "Das Blut weiß sonst nicht wohin."

Denn neben dem Fußbecken gibt es auch noch ein Armbecken. Beide sind auch für Rollstuhlfahrer gut zu erreichen und zu benutzen. "Das barrierefreie Becken ist außergewöhnlich. Das gibt es in Deutschland nicht so oft", sagt Markus Schlothmann vom gleichnamigen Architekturbüro. In Zukunft soll auch ein Rollstuhl zur Verfügung gestellt werden, verspricht Hans-Dieter Kitzerow, Leiter der Wohnanlage St. Bernadin. Außerdem wird am Ende des Fußbeckens noch ein Holzbrett angebracht, für diejenigen, die den Gang durchs Wasser im Storchenschritt scheuen und lieber nur ihre Füße im erfrischende Nass baumeln lassen wollen.

Eine, die sich nicht scheute, war Besucherin Hannelore Leuker-Krassnitzer. Sie war mit ihrem Fahrrad aus Sonsbeck angereist. "Ich habe schon viel im Vorfeld über die Anlage gehört", sagt die Besucherin. Nun wollte sie sich einen eigenen Eindruck verschaffen, auch sinnlich, mit den Füßen. "Das ist total angenehm", sagt sie nach ihrem kleinen Rundgang durchs Becken. "Ich finde es toll, dass so gesundheitsfördernde Sachen, wie die Lehre von Kneipp, gepflegt werden." Damit die Anlage auch in Zukunft solchen Anklang findet, kümmert sich der Issumer Verein Aktiv- und Gesundheitssport darum, dass die Anlage sauber bleibt. Vier Mal am Tag wird das Becken mit frischem Brunnenwasser gefüllt, damit es rund um die Uhr erfrischend bleibt. Von 8 bis 18 Uhr ist die Anlage geöffnet. "Wer später kommt, kann den Schlüssel an der Pforte abholen", sagt Kitzerow. Möglich wurde das Projekt nur durch die Hilfe vieler. Betreut wurde es von Sandra Reis vom Architekturbüro Schlothmann. Umgesetzt haben die Arbeiten Langzeitarbeitslose in Zusammenarbeit mit dem SCI Moers. Spenden gab es vom Lions Club Xanten, dem Sonsbecker Unternehmen KSR und RWE sowie der Stiftung CWNN.

Während Sonsbecks Bürgermeister Leo Giesbers die neue Kneipp-Anlage lobt und Madita durch das Wasser watet, sind im Hintergrund Jubelschreie zu hören. Die gelten ausnahmsweise nicht der Anlage, sondern sind Anfeuerungsrufe für die Kapellener St. Georg Pfadfinder. Die veranstalteten zeitgleich ihren Sponsorenlauf für das nächste große Projekt auf der Anlage St. Bernadin: Dem Wetterschutzpavillon. Etwa 12 000 Euro wollen die Pfadfinder an Spenden sammeln, verrät Sandra Hornen. Vom 13. bis 16. Juni soll in einer 72-Stunden-Aktion mit dem Umbau begonnen werden. Gut, dass es jetzt eine Möglichkeit zur Abkühlung gibt.

 


Lions Club Xanten spendet Geld für eine Presse
von Lorelies Christian (Niederrhein Nachrichten 06.03.2013)


Foto: privat

Als eine Delegation aus Xanten kürzlich in die Partnerstadt nach Beit Sahour fuhr, hatte sie Geld vom Lions Club Xanten in der Tasche. Auf Empfehlung von Ibdisam Atallah, die die Kontakte zu ihrer palästinensichen Heimat hergestellt hatte, übergab die Delegation 1.000 Euro an das Al-Basma Center. Jetzt erhielt Ulrich Bartsch vom Lions Club ein Dankesschreiben mit den abgedruckten Fotos. Das Center beschäftigt junge geistig behinderte Menschen. Sie bieten Dienstleistungen an und bilden die jungen Erwachsenen aus. Handwerkliche Fähigkeiten, wie das Weben (Foto oben) werden gefördert. Jetzt konnte das Center von dem Geld eine Presse (Foto unten) anschaffen, mit der Karten aus Recycling Papier oder auch Sägemehl in Briketts gepresst werden können. Voller Dankbarkeit nahmen sie das Geschenk entgegen.


Foto: privat


 

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